Werde zu Deiner eigenen Musikproduzentin
00:00:00: Weil es nie zu spät ist dafür, weil ich war vierzig wie jetzt, wie ich zum Gitarre spielen begonnen habe und hab gesehen.
00:00:07: Ich bin vielleicht doch nicht mehr die Sportlerin sondern Musikerin und das gibt mir viel mehr als das was ich vorher geglaubt habe, was mich erfüllt.
00:00:29: Hallo und herzlich willkommen liebe Miriam!
00:00:32: Du bist hier zu Gast bei Songs Aufnehmen leicht gemacht.
00:00:34: schön dass du da bist
00:00:35: hallo
00:00:37: hi Du bist eine unserer sogenannten Legends, also eine Musikerin die bei uns das Programm Songs aufnehmen leicht gemacht durchlaufen hat und jetzt ihre Songs selber produzieren kann.
00:00:48: Und ich möchte heute mit dir so ein bisschen über dein Reise sprechen eben von der Musikerin zur Produzentin.
00:00:54: Und ziemlich cool ist dass du die zweite Polizistin bist, die hier interviewen darf, die auch Musik macht und produziert was ich ziemlich cool finde.
00:01:03: Und deswegen mag ich damit auch erstmal anfangen, dein Leben, deinen Alltag vor deiner Zeit bei uns und welche Rolle Musik da hatte.
00:01:14: Sehr gerne!
00:01:15: Ja also... Ich bin Mama von vier Kindern und seit fast vierundzwanzig Jahren Polizistin.
00:01:25: Die Musik ist erst seit kurzem in meinem Leben.
00:01:28: Also ich habe es vor fünf Jahren begonnen Gitarre zu spielen.
00:01:32: Hab's vorher oft im Kopf gehabt, aber mich nie darüber getraut weil ich gedacht habe das kann ich bestimmt nicht.
00:01:37: Ich bin Sportlerin keine Musikerin Aber es war immer in meinem Kopf und In der Coronazeit war es dann so dass Meine Kinder meine drei Töchter wollten unbedingt Gitarren spielen Und ich hab mir gedacht na cool mach mal gemeinsam Und haben uns angemeldet und wir haben jetzt alle einzelnen Unterricht.
00:01:59: Aber ich habe gleich gemerkt, dass macht was.
00:02:04: Ich kann das und nach sieben Mal getan Unterricht ist das erste Lied reingerauscht.
00:02:10: Es war wirklich in der Früh so ein Gefühl... Ich habe einen Gedicht im Kopf und hab es aufgeschrieben Und jetzt war dann eine Melodie da und ich habe mir gedacht Was mache ich damit?
00:02:20: Ich kann keine Noten?
00:02:23: Kann kein Lied aufschreiben weil ein Lied braucht Noten.
00:02:26: Ich habe meinen Gedanlehrer angerufen, ganz verzweifelt und hab gesagt.
00:02:29: Ich glaube ich habe ein Lied geschrieben aber ich weiß nicht was ich machen soll.
00:02:32: Und er hat gesagt schreibt die Akkorde drüber?
00:02:35: Ja das geht es halt her unaufhörlich so.
00:02:39: Ich habe jetzt letzte Woche Nummer hundertvierundachtzig geschrieben.
00:02:43: Sogennummer hundert vierundachzig?
00:02:45: Ja genau.
00:02:46: Wow!
00:02:47: Genau.
00:02:50: Es ist seit zwei drei Jahren so das Gefühl ich will das nicht nur für mich behalten.
00:02:56: Die Songs gehören raus.
00:02:57: Es sind nicht alle Bühnen tauglich, aber es sind Songs die das Leben schreibt, Texte, die durch eigene Erlebnisse entstehen auch oftmals durch Einsätze, die ich verarbeite, Songs, die mit Freunden entstehen, Gespräche mit meinen Parteien in der Arbeit oder Situationen, die dort lebe.
00:03:22: Oder auch einfach nur Wortfetzen, die plötzlich in meinem Kopf sind und dann entsteht ein Lied.
00:03:28: Genau!
00:03:28: Und ich weiß noch von meinem ersten Gespräch mit dir damals, dass du auch Versuche unternommen hast diese Songs produzieren zu lassen.
00:03:39: Also du erzählst uns das mal so ein bisschen... Man kamen so die erste Idee überhaupt auf?
00:03:44: Du hast ja gesagt, du möchtest es mit der Welt teilen aber kann man ja auch einfach auf die Bühne gehen.
00:03:48: also wann kam so der Wunsch auch auf das vielleicht festzuhalten indem du's aufnimmst?
00:03:53: Das war tatsächlich in der Coronazeit, wo ich gemerkt habe es passiert so viel Spaltung in der Menschheit und ich hab da ein Lied geschrieben.
00:04:00: Und hab mir gedacht das muss jetzt raus in die Welt!
00:04:03: Ich hab da über Zufall jemanden kennengelernt, der so einen Homestudio zu Hause hatte und war total begeistert von diesem Song.
00:04:14: aber wenn ich ihn jetzt anhöre also jetzt noch zwei drei Jahre später als ich ihn dann gehört habe, habe ich mir gedacht bin nicht ich.
00:04:22: Das ist zwar meine Grundmelodie, mein Text und ich singe es aber alles was rundherum passiert, bin nicht Ich.
00:04:32: Und jetzt vor zwei Jahren habe ich dann nochmals einen woanders einen Song aufnehmen lassen der auch schön ist Aber trotzdem nicht ich.
00:04:43: Also das ist schwer zu beschreiben.
00:04:45: Es ist natürlich ewig gesagt meine Grund Melodie Meine Stimme Mein Text Alles was drum herum passiert, hat jemand anders gemacht und das spürt man?
00:04:57: Also ich kenne es auch gut.
00:04:58: Ich habe auch früher mal mit jemandem zusammen gearbeitet wo ich einfach nur... also der Song war eine Co-Creation und ich hab eigentlich nur den Referent eingesungen.
00:05:07: aber ich fand's schön wie ichs halt gemacht habe und ich würde im Nachhinein sagen wie ich's produziert habe.
00:05:12: und dann hat aber eben der eigentliche Produzent da noch drumherum produziert.
00:05:16: und dann dachte ich mir so sorry dass ist nicht das was auch mit meiner Stimme wollte und gemacht habe.
00:05:23: Und wie ich mich wahrnehme, und wie ich auch finde dass ich in diesen Song reingehöre also ich kenne diesen... Ich weiß nicht ob ich es Schmerz nennen möchte aber so ein bisschen.. ich weiß aber auch nicht ob frustrationsrichtig geworden ist aber das war einfach so.
00:05:34: ein Gefühl von hey nee schade weil ich liebe diesen Song ich würde ihn auch selber gerne anhören aber so nicht.
00:05:42: Und hast du dann selber irgendwie probiert vielleicht selber aufzunehmen?
00:05:48: zweieinhalb Jahren Interface, Mikrofone.
00:05:51: Alles schon gekauft und also ich bin in einer Band seit zwei Jahren Und der Tontechniker von unserer Band hat mir das alles installiert mit Cubase.
00:06:01: Er hat das Programm aufgemacht und ich bin da gesessen und habe gedacht Keine Ahnung was ich da machen soll.
00:06:10: Ich hab es zu gemacht und Es ist im Kasten gelegen.
00:06:14: Ich hätte nicht gewusst wie ich das machen soll und vor allem Bis das ich in der Band war, haben mir auch die Ideen gefehlt.
00:06:22: Was braucht mein Lied?
00:06:25: Was könnte da drinnen sein was sich gut anhört?
00:06:28: aber das ist auch jetzt noch so Das entsteht einfach.
00:06:31: also es ist wirklich ich setze mich hin und denke okay ich probiere Klavier Ich bin keine Pianistin Aber es entstehen plötzlich Melodien oder mit dem Bass.
00:06:40: Es ist Ja ihr habt das eh schon ein paar mal gesagt eine Spielwiese Es wächst und gedeiht Ja und am Ende kommt was raus, was man vorher gar nicht im Kopf hatte.
00:06:53: Das ist mega schön!
00:06:54: Und ich beobachte das auch tatsächlich dass sich Menschen leichter tun die in Bands sind.
00:06:59: Spielt ihr da auch deine Songs oder auch andere?
00:07:01: Auch andere?
00:07:02: also alles.
00:07:02: wir sind vier Singer-Songwriter in der Band.
00:07:05: Also wir sind zu sechst und vier von uns schreiben eigene Lieder Aber es ist mir fast so wenig.
00:07:13: Es ist bei jedem Auftritt so maximal drei vier Lieder von jeden und dann halt noch Covernummern.
00:07:20: Da ist im Herbst auch bei mir der Gedanke aufgekommen, ich darf mutig sein und mich alleine auf die Bühne setzen.
00:07:26: Auch wenn mein Gitarrenspiel noch nicht perfekt ist.
00:07:30: aber wird es jemals perfekt sein?
00:07:33: Keine Ahnung wahrscheinlich nicht!
00:07:35: Das wird bei keinem Musiker je perfekt sein denke ich mir.
00:07:39: Und ums das geht's auch gar nicht.
00:07:41: Es geht um die Botschaft und es geht um wie es rauskommt aus mir.
00:07:48: Und dann hast du letzten Herbst eben auch auf der Bühne gesessen, gestanden und alleine deine Songs befand?
00:07:54: Noch nicht.
00:07:55: Also ich war jetzt letzte Woche wieder... also ich bin vor drei Jahren zum ersten Mal in meinem Leben auf einer Bühnen gesessen.
00:08:07: Da habe ich gerade zweieinhalb Jahre Gitarre gespielt.
00:08:10: Genau!
00:08:11: Und dann eben seit der Band nicht mehr.
00:08:13: und jetzt die letzte Woche zum ersten mal wieder.
00:08:15: natürlich total Nervös, aber es war schön und vor allem wenn man dann nur die eigenen Lieder singen kann.
00:08:24: Sehr schön!
00:08:24: Ich sing auch gerne andere Lieder, aber Es sind zu viele Lieder um sie einfach in der Schublade liegenzulassen.
00:08:30: Wollte ich gerade sagen bei hundredfünfundachtzig.
00:08:32: also das ist ja echt ein mega Output.
00:08:34: Respekt davor auch in der in der Kürze der Zeit.
00:08:37: Also ich mache das habe meine ersten Songs mit Anfang zwanzig also über zwanzich Jahre hergeschrieben Und ich hab nicht hundredfünfundachtzig Songs.
00:08:47: Ja, das ist auch cool.
00:08:48: Es passiert einfach!
00:08:49: Also es ist nicht so dass ich sage ich will jetzt ein Lied schreiben sondern das passiert einfach.
00:08:53: Da merke ich jetzt kommt was im Kopf und da muss ich mich hinsetzen schreiben oder schnell ins Handy rein singen sonst ist weg und das geht.
00:09:02: aber ihr seh nicht schnell also halbe Stunde stunde dann ist fertig.
00:09:08: Also wirklich eine absolute Gabe und umso schöner, dass du die überhaupt... Dass sie den Raum in deinem Alltag bekommen.
00:09:15: Mit Beruf und vier Kindern.
00:09:17: Respekt davor auch!
00:09:20: Und was war dann der Moment?
00:09:22: Weißt du noch wie du über uns gesteubert bist?
00:09:24: oder was warst du auf einer Suche?
00:09:27: Wie kam es so?
00:09:28: die Überlegung das du selber lernst und selber können möchtest?
00:09:33: Ich habe auf Instagram eigentlich immer Werbung von euch gesehen und mir das kurz angesehen, dann wird es natürlich immer wieder vorgeschlagen.
00:09:41: Und es hat mich immer wieder hingezogen aber ich habe mich nicht drüber getraut.
00:09:44: Da kommt die Polizistin wieder durch, die dann sagt im Internet wird das angeboten da ziehen sie sich bestimmt über den Tisch oder du bekommst einfach dann nichts für dein Geld was du dir vorstellst.
00:10:00: Dann hab' ich eben eine Kollegin gehabt, die Isabella die diese Ausbildung schon gemacht habe bei euch oder noch drinnen waren.
00:10:08: Ich hab mit ihr telefoniert und sie war total begeistert.
00:10:11: Und
00:10:13: ja, dann hab ich mir gedacht, ich probiere es einfach einmal mit dem Zoom-Mitting, mit dem Kennenlernen und hab gleich gemerkt das ist genau das was ich brauche und genau die Energie, den ich brache.
00:10:28: also es ist... ich hab gemerkt wir sind auf einem Level Ja?
00:10:32: Ihr könnt mit auch mit den Texten was anfangen, mit denen ich komme.
00:10:37: Und nicht nur dass sie sagt ja okay singe einfach aber ihr könnt etwas anfangen damit.
00:10:42: das habe ich gemerkt und... Ich hab auch das Gefühl ich werde immer zu den richtigen Leuten hingezogen sei es im Leben oder ja mit der Musik.
00:10:52: also seit ich Musik mache mehr als wie vorher.
00:10:55: Ja
00:10:56: wow wie schön!
00:10:56: Also diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
00:10:58: oft wenn ich so eine Idee habe oder einen Wunsch lasse ich's dann auch los weil der oder diejenige, das wird zu mir kommen und ich werde es genau wissen wenn's so weit ist.
00:11:08: Ja wie cool!
00:11:08: Und was... okay jetzt warst du ja also hat es ja wahrscheinlich durch uns auch schon ein bisschen eine Vorahnung wie es werden wird?
00:11:14: Oder durch die Isabella?
00:11:16: Also ich geh meistens ohne Erwartungen an die Dinge heran weil dann ist leichter
00:11:27: voll.
00:11:28: Also gab es irgendwas, wo du dachtest, dass du das vielleicht nicht zutrauen kannst?
00:11:33: Zum Beispiel nach der Erfahrung mit Cubase zum Beispiel.
00:11:36: Ja generell die ganze Technik.
00:11:39: Computer... also ich tu mir da irrsinnig schwer und das waren natürlich am Anfang viele Holpersteine, wo ich mir immer gedacht habe Gott alle können es nur ich nicht.
00:11:53: Nur jetzt am Ende merkt man es hat jeder seine Hürden gehabt hat irgendwelche Themen gehabt, wo er wieder angestanden ist.
00:12:01: Wo wieder ein kurzer Stopp drinnen war.
00:12:04: und das ist einfach dann schön wenn man merkt man ist da nicht alleine sondern es geht jeden in irgendeiner Weise ähnlich.
00:12:12: also das für mich immer ganz spannend.
00:12:15: ich erlebe euch ja die ganze reise über Und am Ende ist für mich das gar nicht mehr vorstellbar.
00:12:20: Ich habe nämlich vorher noch mal die Notizen angeschaut von unserem ersten Gespräch, wo du gesagt hast, auch Technik und so,
00:12:25: wo ich dachte, hä?
00:12:26: Die Miriam, die jetzt irgendwie so selbstverständlich krasse Sachen macht eben in der Produktion was ja gar nicht möglich ist, wenn man ein bisschen Grundverständnis hat.
00:12:36: Gab es da einen Moment auf der Reise, wo dir gedacht hast, aber was hab' ich mir da angetan?
00:12:40: Das macht ja mal gar keinen Spaß!
00:12:42: Ist ja voll frustrierend hier.
00:12:45: Immer wieder...
00:12:48: Gleichfalls Musikproduktion,
00:12:52: ja.
00:12:52: Ja, wenn man am Anfang war es gleich mal so ein richtiges Wow-Erlebnis, weil ich mir gedacht habe oh der Song ist schon fertig!
00:13:02: War natürlich nicht.
00:13:05: und je weiter man dann reinrutscht das zu mir merkt man okay es ist viel trotzdem einiges zum Lernen.
00:13:12: aber es ist total machbar weil man ebenso gut unterstützt wird von euch und mit diesen Live-Sessions, wo man auch von anderen so viel lernt.
00:13:21: Weil die ihre Projekte hochladen und Sachen vorgezeigt werden... Also ich habe total viel über nur das zu sehen und zu hören gelernt.
00:13:32: also auch wo man sagt oh cooler Sound suche ich mir raus!
00:13:37: Ah, das freut mich.
00:13:38: Das sind so Sachen, die kriegst du uns gar nicht mit.
00:13:41: Das kriege ich erst hier im Interview mit.
00:13:46: Wir sagen immer, willst Du wirklich Persönlichkeitsentwicklung machen?
00:13:50: Dann lernen Musikproduktionen!
00:13:53: Weil man wirklich immer wieder an eine Stelle kommt wo es einen eben herausfordert weil... das ist wie so Level, wie Du sagst.
00:14:00: Am Anfang freut man sich, oh geil, ich habe jetzt den Song aufgenommen eigentlich mehr brauche ich jetzt ja gar nicht mehr wollte ich auch gar nicht.
00:14:06: und dann wenn man sagt, der Hunger kommt mit dem Essen.
00:14:11: Also je mehr man dann macht und eben auch sieht was möglich ist, dass so genauere Vorstellungen hat man von seiner Musik.
00:14:19: Ja, man hört es ja auch anders weil ich weiß noch am Anfang wie das Mikrofon falsch rumhört.
00:14:25: Ich hätte das nicht mal gehört, dass es nicht gut klingt für mich als total schön und Adrien sagt, das ist wie eine Socke drüber.
00:14:33: jetzt höre ich sowas vorher habe ich's nicht gehört Und man wird generell im Alltag, denke ich mir immer.
00:14:41: Ich bin viel empfindlicher geworden von Gehör, dass sich Dinge viel lauter wahrnehmen plötzlich und ja anders höre.
00:14:51: Auch die Musik?
00:14:53: Ja auch diese bösen S-Lauten von mir.
00:14:57: Ich drehe den Radio auf und denk mir okay das sind noch richtig krasse S-Laute drinnen in Songs, die total bekannt sind.
00:15:08: Das darf man nämlich auch lernen, also man sieht dann zwar es ist technisch möglich dass ich die Esse wieder rauskriege aber ein S gehört ja auch zum Sprachgebrauch dazu und da die Balance erstmal zu finden und auch da wieder zu lernen wie darf das denn klingen?
00:15:20: Also wie viel Zischenes nun mal.
00:15:24: Ja und das war natürlich auch... Ich habe mich da wirklich lange rum geplagt mit diesem DSer hab mir dann auf YouTube Videos angesehen wie dieser DSer funktioniert und der hat das ganz anders her gezeigt als Adrian Und erst als Adrienne mir das dann gezeigt hat in der Live-Session, seit her klingt es auch gut.
00:15:46: Das ist halt einfach was wo man sicher kann über YouTube Videos sich wahrscheinlich da auch einiges beibringen.
00:15:51: aber es ist etwas anderes wenn man wirklich jemandem gegenüber sitzen hat der dann sagt hey pass auf hier kannst du noch drehen und hier kannst Du noch machen
00:16:01: Ja vor allem in deinem Song also nicht irgendwo sondern wirklich auf deine Stimme zugespitzt.
00:16:10: Hast du so einen Moment in der Erinnerung, wo du gemerkt hast, boah krass.
00:16:15: Ich glaube ich kann das richtig gut und es wird auch richtig gut klingen?
00:16:18: Also so ein Schlüsselmoment zwischen am Anfang so erster Aufnahme mit Mikrofallschrumpen und dann irgendwann, wo Du das Gefühl hattest, hm ich glaub ist jetzt langsam fertig der Song.
00:16:37: Weniger!
00:16:38: Es war zu einem Prozess, dass immer noch was dazukommt, auch schon nach dem EQ plötzlich... Denke ich mir kommt noch was dazu.
00:16:46: Es ist so gewachsen.
00:16:48: und eigentlich jetzt beim ersten Song, den ich dann gemastert habe war es dann so als ich bei dem großen Mastering war.
00:16:56: das war für mich ein großer Brocken irgendwie, der nicht irgendwie geschoben hab.
00:17:02: Und dann habe ich mit zusätzlich mit dem e-Learning nebenbei dieses Mastering gemacht und haben wir gedacht oh wow!
00:17:09: Das wars jetzt?
00:17:10: Das war gar nicht so schwer.
00:17:11: also wie man sich das vorstellt Das war eigentlich fast das leichteste daran.
00:17:18: Vielleicht war es auch Glück, keine Ahnung ich weiß es nicht.
00:17:23: Es war ein guter Mix schon und der macht ja achtzig Prozent aus in etwa von einem guten Master.
00:17:28: Aber dass ist so wertvoll weil tatsächlich viele... Ich hatte ja auch Gäste hier die Producerinnen sind Die auch Preise sogar haben als Producerin, die trotz allem einen unfassbar großen Respekt vor Mixing und Mastering haben.
00:17:44: Und das nicht mal anrühren.
00:17:47: Das ist echt schade drum weil mir ging es ähnlich so dieses... Ach das ist das!
00:17:52: Aha ja sehr cool Mich interessiert noch.
00:17:59: Ich mein, ich weiß einfach dass es trotz allem auch eine intensive Reise ist.
00:18:04: also da brauchen wir auch nichts.
00:18:05: schön reden du lernst ja was muss das und möchtest und darf das auch umsetzen dann geht's nicht so schnell wie man will dann klingt nicht gleich so wie man wird usw.
00:18:16: Also es braucht ja auch ein bisschen so einerseits Raum im Alltag überhaupt.
00:18:21: das würde mich interessieren.
00:18:23: aber auch zu dieses dran bleiben
00:18:26: Ja.
00:18:28: Wie hast du das für dich gemeistert?
00:18:30: Ich meine, du hast ja echt schon einen Alltag, der sich nicht nur nach dir und deinen Bedürfnissen richtet glaub
00:18:36: ich.
00:18:38: Es war so dass ich während ich die Ausbildung bei euch angefangen habe, hab' ich auch bei der Polizei noch eine Ausbildung gemacht wo ich dreimal eine Woche auf Seminar war zusätzlich das gemacht habe, da hab ich dann eben nur die e-Learnings und die Live Sessions mitgemacht.
00:18:55: Und bin aber immer gesessen hat mir gedacht, ich möchte eigentlich rein singen und weitermachen, ja?
00:19:01: Da war halt einfach das Stopp!
00:19:05: Und es ist generell natürlich... Das Leben bleibt ja nicht stehen.
00:19:10: Es war viel im Umbruch auch bei mir dann.
00:19:15: Ich hab die Dienststelle gewechselt letzte Woche viel los und viele Emotionen natürlich auch.
00:19:22: Was natürlich dann immer auch an der Produktion sich bemerkbar macht, dass man vielleicht nicht die Kraft oder die Energie hat.
00:19:31: Dennoch merke ich aber sobald ich Musik mache geht es mir besser.
00:19:35: Das sind immer wieder Lieder entstanden.
00:19:37: also da bin ich total dankbar.
00:19:40: Aber grundsätzlich wenn jetzt diese ganzen Lebenshürden nicht gewesen wären Hätte ich es gut integrieren können, weil vormittags sind die Kinder in der Schule.
00:19:52: Da habe ich grundsätzlich Zeit.
00:19:54: Ja,
00:19:56: genau.
00:19:57: Cool!
00:19:58: Also sozusagen die Räume, die da sind nutzen für die Musik?
00:20:02: Weil sie dir auch vergeben.
00:20:03: Wie schön.
00:20:06: Deine Reise als Musikerin ist ja jetzt noch nicht so alt.
00:20:10: was wahnsinnig Schönes dass du eben da auch diesen Output hast.
00:20:15: Was sind so deine Pläne und Ziele falls du welche hast?
00:20:20: Ja, dass es jetzt vorangeht einfach das ich immer wieder neue Lieder aufnehme oder auch die alten Lieder.
00:20:27: Ich habe letztes Mal für mein nächstes Konzert mal meine Liedermappen durchgesehen und habe gemerkt wie viel Potenzial auch in den alten Liedern drinnen steckt, die ich verlanger Zeit geschrieben hab ganz am Anfang wie wertvoll die Texte sind und die möchte ich einfach jetzt in der nächsten Zeit dann aufnehmen.
00:20:53: Und vielleicht CD ist keine Ahnung, das ist noch ziemlich offen was genau entstehen darf in welcher Form.
00:21:04: Aber dass es weitergeht und dass ich jetzt selber aufnehme die ganze Zeit, das is völlig klar.
00:21:10: Sehr schön!
00:21:13: Was würdest du einer Musikerin sagen, die so etwa wie vor einem Jahr an dem Punkt steht?
00:21:18: Ihre Musik schon auch mit der Welt teilen möchte, weil es eben auch schöne Songs sind die ihr viel bedeuten.
00:21:23: Die aber die Angst hat wie du es vorhin gesagt hast das ist online, suspekt gefährlich.
00:21:31: Jetzt ziehen mich vielleicht ab oder so ich weiß nicht.
00:21:32: also solche wie sagt man so ja zum Teil ja auch berechtigte Ängste gerne.
00:21:39: was würdest Du denn sagen deine Erfahrungen bei uns?
00:21:42: Ich würde Sie ermutigen zumal ich ja selbst Polizistin bin und jetzt eine sehr positive Erfahrung gemacht habe Und auch, dass man solche Träume nicht aufgeben soll.
00:21:52: Sondern, dass sie wirklich umsetzen sollen die Träime.
00:21:56: Weil es nie zu spät ist dafür.
00:21:58: Ich war vierzig wie ich zum Gitarre spielen begonnen habe und hab gesehen, ich bin vielleicht doch nicht mehr die Sportlerin sondern Musikerin und das gibt mir viel mehr als was ich vorher geglaubt habe, was mich erfüllt.
00:22:14: Ich glaube, das ist generell im Leben wichtig.
00:22:17: Wenn man irgendeinen Traum hat, probieren und wenn es nicht funktioniert... ...ist egal!
00:22:24: Dann hat man's probiert wenigstens?
00:22:25: Genau!
00:22:28: Das ist so schön und für uns auch das Schönste.
00:22:32: Denn gerade Frauen wie du und ich in unserem Alter haben wir eine Menge zu erzählen.
00:22:39: Uns muss keiner die Songs schreiben weil sie schon längst geschrieben hat.
00:22:44: Und ich kann es nur sagen und ich teile ja auch einen Song von dir im Intro und im Outro.
00:22:48: Denn darf ich teilen, das macht ja auch was mit mir!
00:22:52: Also ist ja nicht nur ein Geschenk, was du dir selber machst sondern es sind Orlwürmer
00:22:56: Ja?
00:22:58: Die bewegen ja auch wiederum uns und all die anderen Frauen, die das eben auch hören dürfen aber eben auch Männer.
00:23:08: also da sind einfach Erfahrungswelten irgendwie die du dann dadurch teilst.
00:23:12: Ich finde das Geschenke ist nicht nur an dich sondern eben auch in der ganzen Welt
00:23:16: Ja.
00:23:16: Und was ich auch noch sagen wollte in dieser ganzen Zeit, in diesem halben Jahr, jede von uns hat irgendwelche Themen gehabt, sei es mit Musik nach Privat und das hat immer alles Platz und Raum gehabt und es war eine gegenseitige Stütze und so ein gegenseITiges Ermutigen weil immer jemand dabei war der gesagt hat hey!
00:23:41: Ich kenne das ja Das war einfach total schön, dass da alles Platz und Raum gehabt hat.
00:23:48: Nicht nur die Musik sondern auch das was zwischenmenschlich gerade los ist.
00:23:54: Ja ja ja genau!
00:23:57: Das ist grundsätzlich sehr schön, Dass der Raum auch so schön ist und ich erlebe es als sehr bereichernd diese Schwesternschaft weil ich auch merke, dass wir auch kollektiv wie durch Zügeln gehen.
00:24:10: Wir haben manchmal echt Sessions wo ich einfach merk' wir sind alle irgendwie gerade down und zweifeln und alles
00:24:16: ist doof
00:24:17: und wir haben total euphorische Momente.
00:24:20: Und das an sich erlebe ich schon als bereichernd, weil es eine Verbindung schafft obwohl du ziemlich weit weg von mir wohnst Ja?
00:24:28: Und wir haben Leute von... Ich weiß nicht Von Dänemark bis Südtirol und Ibiza Und trotz allem entsteht ein Raum, obwohl alles virtuell ist und erlebe ich auch als bereichernd.
00:24:43: Cool!
00:24:44: Wenn dich jemand kontaktieren mag oder eben mehr Lust bekommen hat auf deine Musik – wo kann man dich denn erreichen?
00:24:52: Ja im Moment die meiste Musik, die ich habe, ist momentan auf Instagram.
00:24:56: Genau.
00:24:58: Und auf YouTube sind das eben die alten Lieder, die jemand anders produziert hat.
00:25:05: Aber das wird jetzt noch wachsen.
00:25:08: Ich verlinke das und ich gehe davon aus, dass du dann ja auch in Instagram die Songs, die du veröffentlichen wirst, deine selbst produzierten... Dass man die dann darüber auch hören kann!
00:25:18: Und ich freue mich riesig drauf wenn ich deinen Song den ich auch im Intro und Outro geteilt habe, wenn ich den endlich auf meiner Playlist haben kann weil den hab' ich eh schon im Kopf.
00:25:28: Der passt manchmal sehr gut zu meiner Stimmung.
00:25:31: Ja Das freut mich
00:25:34: So schön, dass du da warst.
00:25:36: Nicht nur hier im Interview sondern auch in dieser ganzen Zeit und wir freuen uns natürlich auch, dass so weiterhin noch ein Teil vom Tunschede für Frauen bleibt.
00:25:43: Ja, freue mich auch schon.
00:25:45: Bin schon gespannt was noch kommen mag!
00:25:47: Sehr cool!
00:25:48: Vielen lieben Dank Miriam!
00:25:49: Danke auch!
00:25:50: Tschüss!