Songs aufnehmen leicht gemacht von Tonstudio für Frauen

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Werde zu Deiner eigenen Musikproduzentin

Transkript

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00:00:00: Hey, wen rufe ich denn an?

00:00:01: Ich ruf meinen Kumpel so und so an.

00:00:03: Den Typ so und den kenn ich schon aus dem Studium ... Da kommst du erst mal nicht rein!

00:00:07: Und vor allem da ist man da, wo wirklich viele Ressourcen sind, reinzukommen.

00:00:12: Also sagen wir mal, da wo Fett bezahlt wird, reinzukommen.

00:00:14: Das... ist ja der

00:00:16: Punkt.

00:00:29: Hallo liebe Ella Rover.

00:00:31: Ich bin sehr froh dich heute bei uns begrüßen zu dürfen hier im Podcast vom Tunschödel für Frauen.

00:00:37: Erstmal schön, dass du da bist.

00:00:38: Hi Ja, hi.

00:00:40: Ich freue mich aus, wer da sein darf!

00:00:41: Danke für die Einladung.

00:00:44: Yes wir haben uns kennengelernt.

00:00:45: Generell habe ich von dir gehört über Die Anke Von Easy gemacht, die auch schon bei uns im Podcast war.

00:00:52: und jetzt korrigier' mich gerne wart ihr eine der mithauptveranstalter von der CO-Pop?

00:00:59: oder also ihr wart jedenfalls auf der CO Pop

00:01:03: Genau, also wir sind nicht mit Veranstalter so groß dann doch nicht.

00:01:07: Wir haben aber jetzt im dritten Jahr in Folge unsere eigene Subkonferenz im Rahmen der CO-Pop gehabt.

00:01:13: Das heißt, wir hatten einen eigenen Tag wo wir unsere Themen als pro Musik gesetzt haben und wo wir Themen die wir für unsere Zielgruppe, also musikschaffende wichtig finden platzieren konnten.

00:01:26: und ja ich glaube ich darf behaupten auch in diesem Jahr sehr erfolgreich

00:01:31: Genau und an diesem Tag war ich nämlich da.

00:01:35: Und genau zu diesen Vorträgen, also das hat natürlich auch sehr viel mit mir gemacht.

00:01:38: Ich habe dazu damals auch eine Podcastfolge aufgenommen weil es eben natürlich super aktuelle Themen sind, super relevante Themen und ich darf hier auch meine Ignoranz outen, also gegenüber was ein Verband macht.

00:01:54: Ja, ich habe das einfach gar nicht auf dem Schirm gehabt.

00:01:56: Das klingt irgendwie nett pro Musik.

00:01:58: Klingt super!

00:02:00: Ich habe kein Bewusstsein dafür gehabt.

00:02:02: Ich selber komme ja nicht so aus der Musikbranche, dass ich da jetzt schon ewig unterwegs wäre.

00:02:06: Ich komme generell aus der Corporate Welt und hab ja indirekt über Musikproduktionen und meine Liebe zur Musik.

00:02:13: überhaupt den Weg in diese Branche gefunden.

00:02:15: und es wird Zeit, dass ja nicht nur ich mich mit diesen Themen auseinandersetze was da eben auch noch dazugehört.

00:02:20: Was ein Verband für MusikerInnen machen kann.

00:02:25: Ja und deswegen freue ich mich um so mehr mit dir sprechen zu dürfen.

00:02:28: Jetzt fangen wir erstmal an mit dir wo du so bisschen her kommst und wie du zum Pro-Musikverband gekommen bist vielleicht auch deine Motivation dahinter?

00:02:38: Ja total gerne soll ich einfach anfangen zu quatschen.

00:02:43: dann lege ich los.

00:02:44: Also genau, mein Name ist Ella Rover und ich bin von Haus aus Chillisten also ich komme aus der klassischen Musik habe an einer Musikhochschule studiert viele Jahre diverse Abschlüsse in irgendwie mein Diplom Masterkammermusik neue Musik auch noch ein Examen gemacht, also kommt wirklich aus einer sehr konservativ, könnte man sagen Musikrichtung.

00:03:11: Habe aber schon in meinem Studium sehr früh links und rechts geguckt und Dinge gemacht die eigentlich nicht beim Studienplan Orchesterinstrument Cello entsprachen Und ich habe das ganz lange, witzigerweise das erzähle ich immer im Seminaren überhaupt nicht als Berufsperspektive gesehen, sondern eher so als sowas.

00:03:33: Ach ja das mache ich halt gerne und es macht mir irgendwie Spaß und ja ich kann damit irgendwie auch Geld verdienen.

00:03:39: aber das ist ja kein Beruf weil selbstständig sein mit den Instrumenten das gibt's ja gar nicht!

00:03:45: Und Überraschung?

00:03:47: Das gibt's doch.

00:03:48: und das ist ein echter Beruf von einem Berufsweg und dann bin Irgendwann tatsächlich auch gegangen und es hat aber eben relativ lange gedauert für mich persönlich, da so einem Selbstbewusstsein führt zu entwickeln.

00:04:04: Zu sagen das ist ein Beruf die Selbstständigkeit in der Musik ist ein beruf im Studiengang oder meinem Werdegang mir das nie aufgezeigt worden ist an den Institutionen an denen ich unterrichtet worden bin Und wir wissen ja alle.

00:04:20: also dann Ist man sozusagen in diesem Beruf oder in der Praxis und ich habe auf jeden Fall ganz lange auch gedacht, mich kann nichts unterkriegen.

00:04:30: Also Ich bin so gut und ich bin so gestärkt in dem was ich tue.

00:04:34: mir kann gar nichts passieren Und wir wissen alle dann ist doch etwas passiert und da konnte auch ich da nicht machen die Corona Pandemie hat zugeschlagen.

00:04:42: Ich bin persönlich sehr stark davon betroffen gewesen.

00:04:45: Ich hatte wirklich von jetzt auf gleich keine Aufträge mehr und das hat mich sowohl finanziell als auch persönlich in eine sehr starke Krise gebracht, weil es eben so die Frage der Identifikation wäre.

00:05:03: Bin ich eigentlich wenn ich zum einen nicht mehr arbeiten kann aber vor allem auch irgendwie keine Musik mehr machen kann oder nur noch für mich?

00:05:13: Es war auf jeden Fall ein sehr starker Krisenmoment wie wahrscheinlich für ganz viele andere Musikschaffende auch.

00:05:18: und In dieser Situation haben sich eben Musikschaffende, haben wir uns vernetzt mit ein paar Leuten und haben uns immer wieder die Frage bestellt was können wir denn jetzt hier machen?

00:05:31: Irgendwie verändert sich nichts.

00:05:32: Und irgendwie haben wir auch das Gefühl dass die Politik gar nicht wahrnimmt was unsere Bedarfe in der Situation sind weil immer wieder so auch Hilfsprogramme aufgesetzt worden sind die dann irgendwie nicht richtig zugetroffen haben uns nicht erreicht haben und wir haben dann wirklich, ich sag mal es waren einige Leute die versucht haben über ihre individuellen Kontakte Dinge zu verbessern konkret.

00:05:55: Uns hat irgendwie nie geklappt und dann stand man immer wieder an dieser Schwelle zu ja wir brauchen irgendwie jemandem der in der Politik für uns spricht eigentlich.

00:06:05: und da haben wir uns damals mit den sieben Grundungsmitwiedern zusammengesetzt.

00:06:10: irgendwie gibt es sowas noch nicht für das, was wir machen.

00:06:12: Nämlich in der Selbstständigkeit.

00:06:15: Warum eigentlich?

00:06:16: Und dann haben wir uns ein bisschen umgeguckt und geguckt.

00:06:17: Gibt's denn da zum Beispiel die Möglichkeit bei Verdi sich anzudocken oder bei der Deutschen Orchester-Vereinigung heute UNISONO?

00:06:25: Wir haben bei allen Institutionen und Vereinen, die wir uns angeschaut haben festgestellt, dass sie nicht so richtig zu dem passen, was wie Eingrich machen.

00:06:35: Und haben dann am Mutigt durch Unterstützerinnen gesagt dann machen wir das doch jetzt mal.

00:06:42: Und haben uns dann gewagt, um sich einundzwanzig sozusagen für Mitglieder zu öffnen und zu sagen, mal gucken wer so verrückt ist da jetzt mit einzusteigen.

00:06:52: Das waren auf Anhieb, da erinnere ich mich noch dran direkt vierhundert Mitglieder von Jetztaufgleich.

00:06:58: also das war wirklich ein Moment, da haben sich viele Musikschaffende wiedergefunden.

00:07:03: Wir waren ganz gut vernetzt über Deutschland große Flächen Deutschlands.

00:07:10: Und dann haben wir losgelegt, genau das ist so die Gründungsgeschichte.

00:07:16: und weil du eben gesagt hast was es meine Motivation genau dass für mich immer so ein wichtiger Faktor.

00:07:24: ich habe vorher immer gedacht Ich kann alles alleine lösen und hab da gemerkt plötzlich fehlt.

00:07:29: mir fehlt mehr jeglicher Hebel denn es gibt Probleme in denen ich selber nicht die Lösung sein kann.

00:07:36: Zumindest nicht alleine und für mich war das ein ganz wichtiger Punkt dieses Empowerment zu spüren, zu merken oh hier können wir wirklich gerade zusammen etwas bewegen wo ich selber immer gegen Wände gelaufen bin und das motiviert mich bis heute total.

00:07:55: Hansin mir war nicht bewusst dass ihr so jung seid.

00:07:58: also doppelte Ignoranz Weil da hätte ich jetzt auch gedacht, dass es euch natürlich schon viel länger gibt.

00:08:05: Oh mein Gott!

00:08:06: Und der krasseste Satz gerade auch neben... Also ich meine das ist eh schon alles krass.

00:08:11: Wer bin ich wenn ich keine Musik mehr machen kann?

00:08:14: Das ist ja auch eine der Grundmotivationen fürs Tonschute für Frauen.

00:08:18: also da schließe ich mich mit ein.

00:08:19: Ich bin auch einer dieser Musikerinnen

00:08:22: die

00:08:23: andere Wege in ihrem Leben finden mussten um zum Beispiel Geld zu verdienen weil wegen Mutterschaft andere Musikerinnen kommen zu uns.

00:08:30: Die waren schon auf der Bühne, die waren schon in FIFA und dann gab es auch wieder viele Gründe, die in der Struktur der Branche liegen, die sie gezwungen hat irgendwie erst mal ich nenn's Verstummen also einfach keine Musik mehr nach draußen zu geben weil sie entweder nicht produziert werden kann weil keine Zeit ist um sie aufzunehmen oder Auftritte zu machen.

00:08:49: und deswegen das ist so eine der Grundmotivationen Warum auch Frauen zu uns kommen, dass es weitergeht.

00:08:56: Dass die Musik machen nicht nur machen können sondern sich damit eben auch zeigen können.

00:08:59: und dann ist natürlich warum's uns auch im Moment noch braucht dieser Sisterhood-Gedanke dieser Gedanke wir stehen nicht in Konkurrenz sondern wir tun uns zusammen co-creieren.

00:09:08: vielleicht auch weil auch hier ist das wieder so bloß weil ich alles alleine machen kann auch in der Produktion heißt ja nicht dass ich allein alles alleine mache muss oder dass das im besten Sinne auch der Musik ist.

00:09:19: Und bei uns kommen dann natürlich Naturgemäß.

00:09:21: Also das Schöne ist, da tut sich viel.

00:09:23: Da gehen oft so wie Dämme brechen und dann kommt ganz viel Musik.

00:09:29: Dann ist die Frage was mache ich denn jetzt?

00:09:30: Wie geht es weiter?

00:09:31: Deswegen kommen wir zu den Themen wo wir ganz schnell bei einer Arbeit wie in dem Verband sind.

00:09:39: Und dann war ich ja eben auf der CO-Pop.

00:09:40: Ich war genau an diesem Tag mit den Panelen.

00:09:43: Panel?

00:09:43: Nee!

00:09:44: Heißt das... Oh Gott, ich bin aus dem Audiobereich, hab jetzt Panile gesagt.

00:09:47: Ich glaub Panels

00:09:50: Also so kenne ich es, aber ich hätte jetzt auch gar nichts gesagt.

00:09:55: Also Panels?

00:09:56: Naja jedenfalls die waren ja alle interessant!

00:09:59: Ich habe wie gesagt schon im Podcast Heuge dazu gemacht.

00:10:02: Ich würde mal so zwei große Themen gerade identifizieren, die eben auch unsere...ich nennen sie jetzt mal Artists weil's sind Musiker-Produzentinnen betreffen.

00:10:11: das eine ist ganz massiv KI.

00:10:13: Wie gehen wir damit um?

00:10:14: Und das andere ist die Veranstaltungsbranche, weil auch das ist ein Thema.

00:10:22: Viele kommen mit der Motivation und ich möchte eben Songs produzieren damit ich damit mich bewerben und auftreten kann irgendwo.

00:10:29: Auch diese Branche, sag' ich mal in beiden Fällen stehen wir als einzelne Musikerinnen sehr großen wirtschaftlichen Mächten gegenüber.

00:10:42: Da gab's die Panels nicht ohne Grund Und ich habe dich dann am Anschluss auch gefragt, ja und aber schön jetzt wissen wir das.

00:10:52: Dass es ein Problem ist und es keine politische Lösung dafür gibt?

00:10:55: Und was kann jetzt einen Verband machen?

00:10:58: Und da die Antwort, die möchte ich dir gerne nochmal, die darfst du gerne noch mal selber sagen.

00:11:04: Ja genau also ich kann ja mal so ein bisschen aus der Praxis Beispiele nehmen weil ich finde gerade jetzt das Thema KI was ja In mehrfacher Hinsicht, auch nochmal verknüpftes mit dem Thema Musikstreaming und Vergütung im Musikstreaming.

00:11:19: Mit dem Thema beschäftigen wir uns schon sehr lange ist zum Beispiel die Tatsache dass wir als Verband eingeladen werden vom Kulturstaatsminister um in Runden mit zum Beispiel den Bundesverband Musikindustrie aber auch den DSPs also den Streaming Plattformen selber Also diesen Wirtschaftsmächten, über die wir jetzt sprechen mit denen an einem Tisch zu sitzen und darüber zu diskutieren erstmal das Narrativ der Problemstellung eigentlich aufzumachen.

00:11:54: Das ist ja immer sehr basal weil du und ich und die Musikschaffenden da draußen sind uns alle einig es gibt einen Verteilungsproblem.

00:12:05: Es bekommt einfach in der Wertschöpfung dar wo alles entsteht bei den Kreativen zu wenig an Und es wird zu viel woanders abgeschöpft.

00:12:14: Dann wird immer so ein bisschen mit den Fingern drauf gezeigt gegenseitig, wo zuviel abgeschopft wird und das wird zu diskutieren sein.

00:12:22: aber es ist eben ein schönes Beiste dafür.

00:12:24: also die als Einzelmusikerinnen werden vielleicht ein Peter Maffay und an Herbert Grünenmeier eingeladen bei diesem Tisch dabei zu sein Aber eben du und ich als individuelle Musikerin nicht.

00:12:39: Und da ist es eben sehr wichtig, dass wir ein Mandat geben an Verbände die sich vor allem Ressourcen da reinstecken können.

00:12:47: Weil das ist es ja am Ende, ne?

00:12:49: Wir haben viel jetzt über ressourcen geredet.

00:12:51: Kreative wollen ihre Ressoursen gerne auch in kreative Prozesse geben und das sollen sie unbedingt.

00:12:58: aber um Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern in diesen Prozessen so riesen Probleme auf die Branche zu kommen, dann auch wirklich die Interessen vertreten zu wissen muss man sein Mandat irgend jemandem geben und genau da kommen eben Verbände ins Spiel.

00:13:17: Das heißt wenn ich Musikschaffende bin und sage ja ich möchte dass sich jemand um dieses Thema kümmert und zwar in meinem Sinne dann wäre es gut Mitglied in einem Verband zu sein, der im besten Fall vielleicht ja ein Portfolio hat wo das bereits thematisiert ist.

00:13:33: Vielleicht Positionspapiere dazu schon veröffentlicht worden sind um so sagen hey ich glaube die machen dass im Sinne der Musikschaffenden den möchte ich mir einen da dafür geben genau.

00:13:45: Ja und da kam eben diese Ignoranz ins Spiel wo ich mir nach der Jahr natürlich logo war.

00:13:50: Ich sehe mich schon als politische Person.

00:13:52: Allerdings zeigt auch da wieder, ne?

00:13:55: Die Frage ist immer derjenige, der betroffen ist.

00:13:58: Derjenige hat die Ressourcen eine Veränderung herbeizuführen und die konnte ich sehr oft in meinem Leben leider nur mit Nein beantworten.

00:14:06: also aus gesundeutlichen Gründen alleine erziehen solche Themen.

00:14:12: Das heißt Ich habe mich da so ein bisschen bequem mir gesagt naja ich kann ja jetzt nichts machen das interessiert ja niemanden was ich denke Und deswegen fand ich das umso spannender, dass eigentlich ein Verband eben auch in meinem Interesse politisch aktiv sein kann.

00:14:27: Jetzt kam... hat sich mir aber die nächste Frage gestellt Ich würde mich mit meiner Musik als relativ klein bezeichnen Also als... also ich trete nicht auf zum Beispiel und habe sehr geringe Streaming-Einnahmen.

00:14:42: Da war so die Frage, wann macht es denn für mich?

00:14:44: Also ich meine das eine ist, dass ich politisch vielleicht wirken möchte Das ist das eine.

00:14:49: Aber macht es dann auch so Sinn, sage ich mal als Musikerin, Produzentin ab einem gewissen Punkt einfach zu sagen ja das wäre jetzt schon ein sehr guter Zeitpunkt das zu tun also sich in dem Verband anzuschließen?

00:15:03: Also genau kommt natürlich total darauf an was für einen Verband.

00:15:06: Das finde ich schon wichtig zu sagen Ich kann ja jetzt sozusagen vor allem für uns sprechen.

00:15:12: Ich glaube, dass es wichtig ist oder der richtige Moment bei uns Mitglied zu werden, wenn man sich in seiner Tätigkeit tatsächlich professionell intervieren möchte.

00:15:22: Oder wenn man sagt ich nehme das so ernst was ich mache, dass ich auf unterschiedlichen Ebenen den professionellen Anspruch dafür habe und dann glaube dass dieser Beruf, den ich auch als Beruf sehe, auch politisch Raum hat und dann glaube ich ist eben der nächste Schritt zu sagen.

00:15:48: Ich glaube, ich möchte auch in einem Berufsverband Mitglied werden.

00:15:53: Es ist tatsächlich sehr spannend weil wir oft auch gefragt werden, was ja auch eine Frage ist von Einkommen.

00:16:00: Grundsätzlich auch die Frage wann bin ich denn professionell?

00:16:02: Bin nicht nur professionell wenn ich ein Großteil meines Einkommens damit oder mit der Musik generiere.

00:16:09: Wir haben uns tatsächlich bewusst bei der Gründung dagegen entschieden, das als das Hauptkriterium zu nehmen.

00:16:16: Weil ja die Gründe, warum wir uns gegründet haben, die waren dass genau da die Probleme liegen.

00:16:22: also wir haben eine Situation, dass ein Großteil der freien Musik schaffenden in Deutschland einfach in prekären Einkommenssituationen sich befindet.

00:16:33: viele haben Nebentätigkeiten genau deswegen.

00:16:37: Und da speist sich immer, wie so schön sage die Katze wieder selbst in den Schwanz.

00:16:43: Denn die Frage ist ja, wollen wir was verändern oder wollen wir erst etwas verändern wenn wir genug verdienen?

00:16:51: Aber brauchen wir nicht eigentlich diese Struktur um was zu verändern damit wir wieder im Beruf mehr verdienen?

00:17:01: genau und deswegen bin ich persönlich tatsächlich ein großer Fan davon zu sagen, ey das ist Empowerment.

00:17:07: Also macht uns unbedingt unser günstigster Mitgliedsbeitrag ist irgendwie sechzig Euro im Jahr also fünf Euro im Monat.

00:17:15: Die glaubt dass es total vertretbar und auch wenn man nicht ein Wahnsinnseinkommen erzielt und dafür hat man einige Benefits auch.

00:17:25: Persönlich bin immer nicht so ein Freund davon die Benefits runterzurattern.

00:17:29: aber ja da gibt's sowas wie eine kostenlose Rechtsberatung weiß ich wenn Auftraggeber mal nicht zahlt.

00:17:35: Wir unterstützen ganz konkret bei den Next Steps, bei fragender Beratungsstelle wo man sich einfach melden kann.

00:17:43: Also das sind so ganz praktische Tipps aber ich persönlich finde vor allem die Argumentation zu sagen Ich gebe mein Mandat in die Politik weiter.

00:17:51: Das ist für uns der relevante Faktor und es macht dann eben für uns zum Beispiel einen großen Unterschied ob ich jetzt zur Politik gehe und sage ich vertrete Vierhundert Leute oder ich vertrehte Achthundert leute oder vielleicht potenziell irgendwann zweitausend Musikschaffende in Deutschland und das ist wichtig.

00:18:08: Voll, voll!

00:18:09: Okay also es gibt wirklich keine Gründe mehr das nicht zu tun.

00:18:14: Bist

00:18:14: du denn schon mitglieden?

00:18:15: Nein ich werde mich sofort anmerken.

00:18:17: Ich wollte tatsächlich mit dir erst sprechen.

00:18:19: Das ist jetzt ein bisschen meine excuse war es mich wirklich erstmal aufrichtig auch interessiert hat, das von dir auch zu hören.

00:18:28: Du hast gerade auch einen Punkt angesprochen aus dem Bereich Streaming.

00:18:31: diese ungleiche Vergütungsverteilung oder die ist einfach unfair.

00:18:34: es ist einfach der eine sagt so viel kriegst du halt.

00:18:37: und ja man kann sagen also zum Beispiel kann man sagen ich finde auf Spotify dann eben nicht statt Und das bedeutet gleichzeitig, ich finde aufs Vortifier halt nicht statt.

00:18:47: Also das ist... und damit finde ich halt bei sehr vielen nicht statt.

00:18:50: also wenn ich meinen Musikling teile und sie einfach nur diese Plattform nutzen dann habe ich da Pech gehabt und es ist ja auch eine Art Marketingplattform.

00:18:58: Und

00:18:59: dieses Vergütungs- und Verteilungssystem ist nämlich auch ne Motivation warum viele Musikproduktionen lernen möchten weil die immer noch zu Und sie ja dann auch im Grunde den Preis bestimmen können.

00:19:17: Also so viel Anteil habe ich vielleicht an dem Song, weil ich es kann und genau so viele... ...und soviel kostet das auch.

00:19:26: Das ist was ich kenne jetzt halt für die Produktion.

00:19:29: Ich frage mich halt auch diese grundsätzlichen Ungleichheiten gibt's da vielleicht auch Lösungen über ein Verband oder die Politik?

00:19:37: Weil wir bieten jetzt sozusagen mit Tunststüpfe Frauen einfach... als Unternehmen eine Initiative um diese Ungleichheit, um der zu entgegnen ein bisschen und das ein bisschen zu verändern.

00:19:53: Gibt es da überhaupt Möglichkeiten auch da vielleicht so zu wirken?

00:19:57: Ja

00:19:59: also genau ist auf jeden Fall finde ich super weil du den Finger in die Wunde legst.

00:20:05: auf jeden fall unsere Aufgabe ist natürlich vor allem erstmal Aufmerksamkeit auf diese Themen zu richten.

00:20:12: Also weil wir ja wissen, dass der erste Schritt von Veränderung immer ist das überhaupt der Status quo also die Analyse des Status Quos quasi angenommen wird und zwar von ich sage immer dann haben wir sozusagen die politische Seite aber die unterschiedlichen politischen Lager.

00:20:28: Wir haben die Stakeholder der Musikindustrie und ich hatte das eben beim Musik Streaming zum Beispiel gesagt.

00:20:34: allein die Tatsache dass wir jetzt sagen es ist eine Der Status quo ist, es gibt ein Problem mit der Verteidigungsgerechtigkeit.

00:20:43: Ist zum Beispiel etwas was die nicht alle Stakeholder der Musikindustrie anerkennen.

00:20:48: Genauso ist das eben bei dieser Thematik jetzt einfach Gender Pay Gap, die ja nachgewiesener Maßen weil zb der deutsche Musikrat eine Studie oder das Musikinformationszentrum eine Studiö zu diesem Thema gemacht hat.

00:21:07: Wir wissen, dass nachgewiesenerweise in der Selbstständigkeit die Gender Pay Gaps noch viel höher ist als unter Angestellten.

00:21:14: Also da haben wir zum Beispiel unter Komponistinnen eine Gender Pay-Gap von irgendwie neunundvierzig Prozent.

00:21:20: also es muss einfach nur diese Zahlen das ist einfach der irre Wahnsinn.

00:21:24: und Da besteht jetzt im Moment natürlich vor allem die Aufgabe immer wieder darauf hinzuweisen und bei Projekten, die eben neu entstehen zu gucken.

00:21:33: Dass man das was wir ja schon aus Studien wissen also sag ich mal anwenden was wir wissen um einen Ausgleich herzustellen.

00:21:43: Das heißt zum Beispiel auch wenn Stellen besetzt werden oder wenn Ausschreibungen gemacht werden den Pool an BewerberInnen direkt divers zu gestalten.

00:21:54: Also da haben wir jetzt sozusagen nicht nur das Thema Gleichstellung drin, sondern eben auch das Thema Diversität insgesamt zu gucken dass zum Beispiel Injuries für Förderprogramme, dass die divers sind und zwar in allen Faktoren divers.

00:22:11: Und genau an diesen Stellen können wir natürlich zb Einfluss nehmen und wir können Projekte sichtbar machen, die genau das tun also die diese Werte vertreten und, die sich aktiv für eine Verbesserung einsetzen wir zum Beispiel in Music Family Hub mit denen gemeinsam wir ja dieses Panel bei unserer Konferenz auch gemacht haben wo es jetzt um Kehrarbeit konkret ging.

00:22:40: Erstaunlicherweise oder ich bin immer wieder erstaunt darüber dass das dann doch noch so in den Anfängen steht in der Musikindustrie.

00:22:46: da hatten wir auch einen Tag drüber gesprochen dass das nicht schon im Zentrum steht.

00:22:52: Aber

00:22:52: wie, vielleicht hast du die Erfahrung auch gemacht?

00:22:55: Also ich jetzt als bin ja noch nicht so lange Mutter hab auf die Erfahrung gemacht, dass immer dann wenn man plötzlich selber in der Situation steht merkt man das erst.

00:23:07: und da muss ich mir auch an meine eigene Nase fassen weil vorher habe ich das Thema ja auch so in der Form nicht auf dem Schirm gehabt.

00:23:13: Kehrarbeit ist auch einer der häufigsten Gründe warum Musikerinnen zu uns kommen Weil spätestens wenn Kinder da sind, es oft unmöglich wird für sie zu sagen dann und dann gehe ich ins Studium.

00:23:27: Oft auch finanziell.

00:23:29: Oft aber eben auch einfach organisatorisch.

00:23:31: Und da ist es einfach goldwert zu Hause selber produzieren zu können.

00:23:38: Dann gibt's noch ganz andere Themen das oft der Partner derjenige war, der produziert hat und dann auch so eine Art Gatekeeper wird.

00:23:48: Großer Punkt, den du genannt hattest diese equal pay gap.

00:23:53: Nee, Pay Gap ne es gibt einfach... Gender

00:23:55: pay gap Ja.

00:23:56: Gender pay Gap genau Das kenne ich aus dem Corporate Bereich auch dass Frauen ganz anders verhandeln bis hin zu einfach Ich verhandle gar nicht und ich warte einfach ab ob ich vielleicht ein bisschen mehr Geld bekomme.

00:24:09: das heißt also Das Gap.

00:24:12: in einer Selbstständigkeit stelle ich mir allein schon so vor, dass es für Frauen ganz schwer ist oft.

00:24:16: Also weil wir das nicht anerzogen bekommen haben ordentlich zu verhandeln

00:24:20: und

00:24:20: sich selber einen gewissen Preis zuzugestehen.

00:24:24: also oft sind sich die Frauen auch gar nicht bewusst welchen Wert sie und ihre Arbeit haben.

00:24:30: Es erleben wir auch oft, Kannst du mir mal irgendwie Saxophon einspielen?

00:24:36: Und da ist immer der erste Impuls, ja klar das gebe ich dir einfach so.

00:24:39: Also das ist zwar schön im Sinne von Zisterhurt bei uns und es gleicht sich auch in gewissen Weisen aus weil dann arbeitet man so miteinander aber oft würde ich behaupten auch in den Frauen ein bisschen drin oder eine Art Unsicherheit wie viel ist denn eigentlich meine Arbeit wert?

00:24:55: und ich sag immer den Satz bloß was Spaß macht heißt dass nicht dass es keine Arbeit ist.

00:25:00: Und ich meine mich zu erinnern, dass so eine Art Tool entweder entwickelt hast oder noch am entwickeln bist.

00:25:05: Wo man überhaupt mal den Wert, die Arbeit, die du machst auch bei Auftritten haben hat, einfach hat als Fakt?

00:25:17: Ja genau also wir haben tatsächlich... Also das ist super spannend weil es ist total mein Kernthema.

00:25:22: Ich gebe öfter Seminare zum Thema Verhandlungen auf und das ist mir tatsächlich ein totales Anliegen Interessanterweise.

00:25:30: Also du hast auf jeden Fall recht, es gibt grundsätzlich immer eine Tendenz, ein Unterschied zwischen weiblich und mendig gelesenen Personen, sag ich jetzt einfach mal beim Thema Verhandlung.

00:25:40: aber unter Musikschatten grundsätzlich gibt es diese Problematik von wir machen das, wir lieben das Wir haben eine Leidenschaft dafür und dann sozusagen das Thema Geld Und die Angst davor einmal darüber zu sprechen Das einzuordnen auch Überlegungen dazu zu machen und die dann eben auch zu verbalisieren.

00:25:58: Ich glaube, dass noch zusätzlich ein wichtiger Faktor in der Selbstständigkeit in der Musikindustrie passiert und zwar das die Jobs vergeben ganz oft Mäler sind.

00:26:10: Also ich glaube es ist noch nicht mal unbedingt... also ich glaube die Verhandlungssituationen ist für viele herausfordernd.

00:26:15: aber dieses Body-Tune was wir halt also was sich in jeder eine so wahnsinnig viel Musikproduktion gerade Leichtproduktion erlebt habe, ist einfach dieses hey wen rufe ich denn an?

00:26:26: Ja ich ruf mein Kumpel so und so an.

00:26:27: Ey den Typ so und dann kenne ich schon aus dem Studium und da kommst du einfach erstmal nicht rein!

00:26:33: Und gerade da wo viele Ressourcen liegen also in den großen Musikproduktionen, Fernseh-Produktionen hier Voice of Germany Also da sitzen halt Produktionsleiter oder da sitzen musikalische Leiter und da reinzukommen ist einfach wahnsinnig schwierig.

00:26:51: Das passiert zunehmend häufiger, weil es eben auch die Wahrheit darüber diskutiert wird und weil das Groten gibt.

00:26:57: Und falls dann eben auch Die-Gegen-Modelle gibt wo wirklich Bands zusammengestellt werden mit vor allem weiblich gelesenen Personen aber da reinzukommen ist wahnsinnig schwer.

00:27:06: also und vor allem da ich sage immer da wo wirklich viele Ressourcen sind rein zu kommen.

00:27:10: also sagen wir mal da wo Fett bezahlt wird reinzukommen dass ist ja der Punkt da wollen wir hin.

00:27:16: Und also das ist, finde ich so ein wichtiger Aspekt.

00:27:18: noch mal zusätzlich dafür.

00:27:19: Weil wenn nicht sowas wie Gender Pay Gap zwischen... Also zum Beispiel im Bereich Kompositionen mir angucke, dann muss ich

00:27:27: z.B.,

00:27:27: wenn ich kann, brauche ich auch die zeitgenössische klassische Musik, kann ich dann gehen und sagen da sind irgendwie,

00:27:34: glaube,

00:27:36: neunzehnt... Sechsundneinzig Prozent der Komponisten, die wirklich als ordentliche Mitglieder- und Geld abgreifen, sind einfach Männer über sechzig weiße Männer über sechzig so.

00:27:48: Und ich will nicht die Männer hätten, aber ich will nur sagen es ist auf jeden Fall feindlich ungleich verteilt wo es viele Aufträge und Ressourcen gibt und die gehen eben einfach nicht stand jetzt noch nicht gleichermaßen an männliche und weiblichen Menschen.

00:28:04: Und jetzt komme ich aber zu deiner Frage nochmal.

00:28:06: Die da war, die mussten wir jetzt noch mal stellen?

00:28:09: Ich weiß das auch schon nicht mehr weil ich wollte daran kurz anknüpfen können.

00:28:13: Ja, auf jeden Fall gehen wir da weiter.

00:28:15: Weil zu dem Thema war ich schockiert bei der Vergabe von Fördermitteln.

00:28:24: Ich hatte, zwanzig-zweiundzwanzig, da war auch noch Corona ein Festival veranstaltet, ein flinter Hip Hop Festival und war schockierend – ich habe es dann selber gestemmt!

00:28:34: Ich war schockiert.

00:28:35: Einerseits habe ich schon gemerkt, so rein menschlich wäre der Wille da gewesen mir zu unterstützen.

00:28:40: So ein Festival aus der Hüfte.

00:28:41: Ich wollte meine Artists gut bezahlen, hab' ich auch.

00:28:47: Gleichzeitig waren dann so Kriterien wie He-Probe-Nahher haben dich studiert wo ich mir denke, ehm... Wie bitte?

00:28:53: Ich mache hier gerade einen Festival für Frauen oder ja Flinta stimmen was sehr wichtig ist was vielen Zugang ermöglicht, die nicht alle in Berlin hocken und eben da auftreten können.

00:29:04: Sondern sie auch, die das im Wohnzimmer aufnehmen können.

00:29:07: Und dass ist die Frage ob Sie das studiert haben?

00:29:10: Ich habe das als Gatekeeping empfunden ja und wenn das nicht das Kriterium war dann war halt das online.

00:29:16: das Thema war wo ich mir dachte also wir sind jetzt gerade in Corona wäre es schon cool ihr würdet auch online Sachen fördern.

00:29:22: Und noch cooler fand ich das Argument, nee du kriegst keinen Fördermittel weil du hast ja noch nie ein Festival veranstaltet wo in einer gewissen Anzahl an Menschen da war.

00:29:29: Wo ich mir auch denke, ja das ist ja der Sinn warum ich Fördermittel brauche damit ich überhaupt erst mal dahin komme!

00:29:36: Also die Branche muss ich schon sagen und da habe ich halt auch gedacht okay also am besten hast du das studiert bist idealerweise eh sowieso verfügbar hast gar nicht das Thema als Frau oder als Mensch mit Einschränkungen dass du jetzt nicht überall auf der Bühne stehen kannst und möchtest, sondern das vielleicht auch einfach zu Hause auch nicht kann.

00:29:53: Also ich fand es nicht fair.

00:29:56: Jetzt können wir nochmal überlegen was die zweite Frage war?

00:29:58: Die Frage war dieses Tool, dieses Vergütungstool.

00:30:03: Genau!

00:30:04: Oh Gott sehr, dann kriege ich hier richtig einen auf den Deckel.

00:30:07: Und unser Vergütungs-Tool.

00:30:09: also.

00:30:10: in meinen Seminaren spreche ich tatsächlich auch immer darüber dass ich wichtig finde quasi den Markt zu kennen.

00:30:18: Also grundsätzlich zu wissen, hey was wird dann in diesem Bereich verdient?

00:30:20: Was verdienen andere denn da?

00:30:22: und dann gibt es halt unterschiedliche Möglichkeiten das zu recherchieren und eine Möglichkeit ist unter anderem unser Gagenkompass von Pro Musik der für unterschiedliche vor allem live Situation sozusagen Einfach ein Richtwert ausspuppt.

00:30:39: Ich habe schon sehr viel darüber gesprochen, nochmal zu sagen es ist ein Richt Wert.

00:30:43: das heißt wir haben einfach das blöd gesagt.

00:30:45: Wir haben fünfzig Musikerinnen in diesem Bereich gefragt was verdienst du?

00:30:50: und das ist grob der Schnitt.

00:30:51: Das heißt nicht dass Du einen festen Anspruch darauf hast Dass Du diese Summe bekommst.

00:30:56: aber Du weißt Es gibt offensichtlich Leute die das bekommen Das sozusagen

00:31:03: als

00:31:04: Leitplanke mitzunehmen.

00:31:06: Zum Beispiel, wenn man verhandelt oder wenn man Angebot schreibt das halte ich tatsächlich für sehr wichtig vor allem wenn man in Bereiche geht wo man vielleicht noch keine Erfahrung mit der Preiskalkulation gemacht hat Wenn man plötzlich eine Anfrage auf dem Tisch hat die was ist wo man noch nie von gehört hat oder so.

00:31:21: umso mehr also unbedingt immer gerade in diesen Bereichen bevor man zusagt oder eine Zahl schickt einmal recherchieren, was gibt es denn hier links und rechts?

00:31:33: Und unser Gagenkompass ist tatsächlich ein Tool dafür.

00:31:37: Man kann auch sein wenn man einen Kollegen oder eine Kollegin hat in dem Bereich, kann man die auch einfach anrufen.

00:31:43: Oder am besten etabliert man.

00:31:44: das sind meine Lieblingsforderungen mehr über Geld zu sprechen, weil die Antworten sind manchmal sehr spannend!

00:31:52: auch immer schön, wenn man mit einem Kollegen oder einer Kollegin spricht die dann plötzlich zweitel Euro mehr für den gleichen Job kriegt am gleichen Abend.

00:32:00: Und dann will sie es nicht über die Kolleginnen auflegen sondern einfach nur mitnehmen und sagen danke dass du so transparent bist.

00:32:08: das hilft mir beim nächsten Mal mehr zu fordern zum Beispiel.

00:32:12: So

00:32:13: das stimmt das stimmt und ich glaube das wäre auch ganz hilfreich so eine Art Tool für das Thema Songs, die produziert werden.

00:32:23: Weil da eben auch die Unsicherheit ist, ich habe den Song geschrieben oder ich produziere jetzt vielleicht... Ich helfe beim Recording oder ich helfe bei Mischen wie viel das Wert ist.

00:32:32: also wir versuchen auch über Podcasts und mal über Workshops darüber zu reden.

00:32:38: aber man kann nur einen Kompass vorgeben weil es immer auch eine Verhandlungssache und es kommt ja immer auf den Song dann an auf die eigentliche Arbeit.

00:32:48: Ich finde es auch total cool, dass du das aufbringst.

00:32:50: Weil tatsächlich war der CO-Pop auch ein anderer Musikproduzent auf mich zugekommen ist und gesagt hat hey ich bin irgendwie noch nicht Mitglied aber ich sehe mich noch nicht bei euch weil wir natürlich gestartet sind als also wir heißen verbandfreier Musikschaffender.

00:33:04: Ich persönlich würde da immer zum Beispiel Produktion und alles elektronische mit rein nehmen.

00:33:08: aber es ist tatsächlich so, dass wir stammt jetzt in der Sichtbarkeit noch nicht viele Themen haben die zum beispiel Produzentin betreffen Genauso eher zum Beispiel DJs.

00:33:20: Und da wollen wir auf jeden Fall ran, auch die Inhalte dafür zu schaffen.

00:33:25: aber und das sage ich dann

00:33:26: jetzt

00:33:26: noch mal an deine Zielgruppe Inhalten werden bei uns ja immer über den Mitgliederversammlung sozusagen reingegeben und das heißt Ich brauche quasi die Leute als Mitglieder Die mir den Auftrag geben was zu machen Und das ist, glaube ich auch wichtig um sozusagen das so rum zu verstehen und zu sagen.

00:33:44: Ich kann jetzt nicht wenn ich sozusagen gar keine Musikproduzentin bei mir im Verband habe, kann ich mir irgendwas aus dem Fingern sorgen?

00:33:51: Hab aber natürlich überhaupt nicht die Expertise!

00:33:53: Die Expertise ist das was unheimlich wichtig ist um Themen anzuschieben weil wir wollen ja Also wir wollen nicht irgendwas abstracken, sondern wir wollen dann ja auch Dinge tun die für Musikproduzentin in der Realität eine Verbesserung darstellen.

00:34:07: Und das kann sich immer nur aus dem ExpertInwissen der Leute selber speisen.

00:34:11: Siehst du und das meinte ich, dass sie... Ich habe darauf vertraut wenn ich dich interviewe, wird der Auftrag an mich, der wird ankommen.

00:34:18: also ich sehe das jetzt noch mehr als meinen Auftrag weil es geht nämlich nicht um meine Musik Sondern eben auch solche Themen reinzubringen weil das ist mir ein Anliegen.

00:34:27: Ich sehe es ja und ich sehe, wie fähig die sind.

00:34:29: Und wie toll die sind!

00:34:31: Aber da ist halt ganz viel Unsicherheit und woher soll's auch kommen?

00:34:37: Okay, Auftrag ist angekommen.

00:34:38: Ich glaube wir sollten im Austausch bleiben und das Thema da präsent damit reingeben.

00:34:44: Das werde ich am Anschluss an das Interview auch tun.

00:34:49: Sehr schön du siehst mein dreites Krimsinn.

00:34:51: Das freut mich auch.

00:34:54: Wie schön.

00:34:55: Okay, liebe Ella.

00:34:56: Magst du noch irgendwas mit uns teilen zum ... Woran du vielleicht grade noch arbeitest?

00:35:01: Was ich nicht erwähnt hab und von der CO-Pop oder woran ihr gerade arbeitet oder was euch noch anliegen ist?

00:35:08: Ja also genau, ich mach gerne ein bisschen Werbung.

00:35:11: Wir arbeiten ja jetzt schon länger mit Experten in einem Leitfadenelternschaft tatsächlich auch so... Also es gibt immer diese zwei Ebenen.

00:35:20: Ich hatte gesagt man kann, wir können für Aufmerksamkeit sorgen, Projekte featuren.

00:35:26: Wir wollen aber grundsätzlich auch empowern sozusagen ein bisschen die Angst nehmen vor so administrativen was wir ja wissen das in der Selbstständigkeit oft sehr überfordernd sein kann.

00:35:38: So empfinde ich es persönlich auf jeden Fall auch oft.

00:35:40: also man muss eben alles selber machen und das heißt alle administrative ist erstmal eine Herausforderung und die Elternschaft das habe ich auf jeden fall gelernt mit sehr vielen Amtsgängen und administrativen Dingen zu tun hat.

00:35:54: Und mir hat es auf jeden Fall geholfen, mir einen Plan zu machen und mich vorzubereiten.

00:36:01: Dafür musste ich mir in meiner speziellen hybriden Arbeitssituation sehr viel individuell zusammensuchen und mich beraten lassen – das habe ich einfach bezahlt tatsächlich!

00:36:13: Ich hatte die Ressourcen, dass sich das bezahlen konnte, wofür ich sehr dankbar bin.

00:36:18: Und die Idee von unserem leidfreien Elternschaft und auch der weiteren Zusammenarbeit mit Experten in diesem Bereich, die dann unsere Mitglieder potenziell beraten können direkt ist eben Zugang dazu kostenfrei zu machen.

00:36:34: Also erstmal zu sagen wir haben jetzt mal so Wissen zusammengestellt was für Musikschaffende, die hybride Tätigkeiten haben.

00:36:43: Die in der KSK sind... Also das sind ja so sehr spezielle Konstellationen gerade in der Kombination mit Elterngeld, Motorschaftsgeld

00:36:51: etc.,

00:36:52: wo wir das alles zusammenstellen und kompakt in einem gedruckten aber auch digitalen Handout machen.

00:36:58: Das soll jetzt im September, September-October veröffentlicht werden und da möchte ich auf jeden Fall explizit Wärmung für machen, weil ich mich darauf freue weil da schon sehr viel Gehirn schmalzt von diversen Leuten reingeflossen ist.

00:37:12: Und ich hoffe, dass wir das Thema Empowerment von dieser Seite zumindest noch mal unterstützen und flankieren können.

00:37:22: Das ist alles nur ein kleiner Schritt aber viele kleine Schritte machen dann hoffentlich trotzdem ebnen einen Weg

00:37:31: voll.

00:37:32: Also das sind zwei Drittel bei uns Mamas.

00:37:37: Also mein Sohn ist schon zweiundzwanzig, aber wir haben halt viele die sind mittendrin.

00:37:42: Er ist so faszinierend!

00:37:45: Ist mir ein Rätsel auch wie sie es schaffen und es faszinhiert mich wirklich was sie schaffen mit drei vier Kindern Und trotzdem nebenbei ihre Musik so ernst nehmen.

00:37:55: Da sind immer wieder bei dem Satz Wer bin ich wenn ich keine Musik mehr machen kann?

00:37:58: Und Sie das für sich Einfordern Aber nicht blöd sondern es dient ja allen und auch Ich sehe es halt auch so dass war auch meine Motivation dass ich das mich mit all dem auch ernst nehme.

00:38:12: Und ja, ich habe zum Glück diese Zeit hinter mir aber ich weiß eben wie komplex und anstrengend und vor allem fordernd es auch sein kann und deswegen finde ich das mega sinnvoll und hilfreich.

00:38:23: Ja sehr schön!

00:38:25: Super!

00:38:25: Ja danke schön

00:38:27: Sehr gut meine liebe.

00:38:28: Ich würde jetzt gleich noch nach dem Interview mit dir kurz im Aussage bleiben Aber an dieser Stelle erstmal ganz, ganz lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für echt wichtige Themen wie ich finde und das so vieles mal aufgetröselt hast.

00:38:43: Für uns was ihr macht und für wen vor allen Dingen auch.

00:38:48: Und ich denke, dass es sehr wertvoll ist für viele unserer

00:38:51: Hörerinnen.

00:38:52: Lieben Dank!

00:38:53: Ich danke dir, vielen Dank für die

00:38:55: Einladung auch.

00:38:57: Ciao Ella.