Songs aufnehmen leicht gemacht von Tonstudio für Frauen

Songs aufnehmen leicht gemacht von Tonstudio für Frauen

Werde zu Deiner eigenen Musikproduzentin

Transkript

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00:00:00: Passt das so?

00:00:00: oder soll ich also von oben mit meinen Kopfaufgang zieht?

00:00:03: Oder soll ich einfach nur auf Augenhüller versuchen.

00:00:06: So, dass ich noch nicht traf!

00:00:07: Ja ja sowieso aber...ich ist so, so bist du ja auch süß.

00:00:11: Auch süß, ja.

00:00:12: So wie du es lange durchhältst.

00:00:15: Ich schaue mal.

00:00:16: So ist gut, ja so ist gut.

00:00:40: Hallo, liebe Brosi.

00:00:41: Oh Gott mein Mikrofon!

00:00:42: Also noch mal... also warte mal.

00:00:45: Hallo, Liebe Brosi, du nimmst dir ganz kurz eine Minute Zeit hier bei uns.

00:00:50: Wir sind jetzt beim Female Producer Collective.

00:00:52: wir müssen improvisieren deswegen es ist alles nicht so ganz perfekt.

00:00:55: aber schön dass ich kurz mit dir reden darf.

00:00:57: Ja, schön das sich mit dir erinnern darf.

00:00:58: Cool Du bist einer der Alumni von Female Producer Kollektiv.

00:01:02: erzähl mir ganz kurz wie war's für dich und was war vielleicht so für Dich?

00:01:06: Was sich im Nachhinein daraus entwickeln Du oft?

00:01:09: Ja, also ich bin Alumni des Season II.

00:01:11: Ich war relativ am Anfang dabei und für mich wie es so häufig in der Branche ist... Es gibt irgendwie ganz viele Ausschreibungen und man probiert einfach mal was sich richtig anfühlt und hofft dann dass das irgendwie klappt!

00:01:21: Und da hat es sein geklappt!

00:01:23: Für mich war das einfach ein Riesen-Anstoß.

00:01:25: Ich bin selber also Songwriterin und Artist Foremost und habe dann dadurch angefangen zu produzieren und irgendwie mal eine Demo produziert und so ganz vorsichtig Leuten gezeigt.

00:01:35: Und dann habe ich einfach mal probiert, mich zu bewerben und dann hat es geklappt.

00:01:38: Das war für mich in erster Linie eine Confidence zu sagen okay das ist auch eine Route die man gehen kann und offensichtlich bin ich nicht komplett umbrauchbar als Producerin!

00:01:48: In erster Linde war es echt so.

00:01:49: ein Confidence anstoßen einen Netzwerk wo man einfach in einem inspirierenden Umfeld ist mit vielen anderen ProducerInnen.

00:01:56: Es war ganz toll.

00:01:58: Was würdest du einer Musikerin sagen?

00:02:00: Von sich glaubt, das kann ich gar nicht jemals können.

00:02:02: Das ist viel zu technisch und ich weiß überhaupt nicht wo ich da anfangen soll.

00:02:05: Was würdest du dir sagen?

00:02:05: Ich würde sagen es ist ein kompletter Quatsch.

00:02:08: Jeder Anfang ist schwer.

00:02:09: Ich hab mal so einen ganz tollen Ted Talk gesehen.

00:02:11: Es gibt ja immer diese Aussage wenn man was perfekt können will dann muss man's zehntausend Stunden lang machen.

00:02:16: Und der hatte eine Gegentease aufgestellt und meinte Wenn man's okay können will, zwanzig Stunden.

00:02:21: Und ich finde, das ist so eine gute Zahl, an der man sich festhalten kann.

00:02:24: Du kannst sagen hey!

00:02:25: Ich probiere es aus...ich gebe mir jetzt mal zwanzig Stunden und dann schauen wir mal wo wir sind.

00:02:29: Zwanzig Stunden ist nicht viel und gleichzeitig isst es aber ganz schön viel wenn du drüber nachdenkst.

00:02:33: Es sind schon ein paar Sessions Just get started.

00:02:36: Also ich glaube, wenn du einen Drive hast und eine Intuition und die führt dich wohin kreativ Dann musst du danach gehen und dann wird sich das einfach fügen Wenn man dran bleibt.

00:02:44: Das ist einfach...dann bleiben ist das aller Schwerste Aber it's worth it.

00:02:49: Danke schön, liebe Brosi.

00:02:50: Du trittst jetzt auch gleich auf.

00:02:51: Viel Spaß dafür!

00:02:52: Ja sehr gerne, danke dir!

00:03:04: Ciao!

00:03:15: Wir werfen, falls jemand uns nicht kennt.

00:03:19: Wir sind ein Projektiv und wir stärken Frauen- und Flinterpersonen darin einer Karriere in der Musikproduktion nachzugehen weil es einfach viel zu wenig professionelle Musikproduzentinnen da draußen gibt die momentan in den Tag vertreten sind.

00:03:37: Momentan sind das nämlich so um die zwei bis vier Prozent Und dass ist viel zu wenig!

00:03:42: Das sehen wir glaube ich alle so Und unser Kollektiv möchte das ändern.

00:03:49: Wir wollen damit unseren Teil für eine faire, diverse und schurzengleiche Musiklandschaft beitragen und wollen den oft sehr männlich dominierten Netzwerken entgegenwirken.

00:03:59: Hallo!

00:04:00: Ich bin Christiane.

00:04:02: ich bin hier heute von der Initiative Musik die gerade schon angesprochen wurde.

00:04:06: Danke Verena.

00:04:07: wir sind die zentrale Förder Einrichtung des Bundes für Population Jazz in Deutschland Und ich repräsentiere hier heute vor allen Dingen den Bereich der Strukturförderung und freue mich ganz besonders, dass ich heute zum fünftigen Jubiläum dabei sein darf.

00:04:24: Danke Verena!

00:04:26: Danke Tim!

00:04:27: Danke Lukas, Johannes, Matteo alle die da irgendwie an den Hintergrund über mitwirken.

00:04:33: Ihr wart eines meiner ersten Projekte was sich bei der Initiative Musik überlommen hat und ich freue mich das ich euch fünf Jahre lang bisher bis hierhin begleiten durfte.

00:05:07: Hallo liebe Verena!

00:05:09: Schön, dass ich hier da sein darf.

00:05:10: Ich bin heute bei der Female Producer Collective Convention.

00:05:14: Wir feiern heute fünfjähriges und wir sind schon seit zwei Jahren im Austausch.

00:05:19: Und endlich hat es geklappt und ich möchte die Gelegenheit nutzen zu fragen genau welche Arbeit ihr anbietet was wir heute feiern dürfen.

00:05:26: Und deswegen erstmal einen Hallo an dich.

00:05:29: und auch stelle dich gerne mal vor, was ist deine Rolle im Female Producer Collective?

00:05:33: Erstmal schön dass du da bist.

00:05:34: Freue ich mich sehr!

00:05:36: Ich bin Verena, ich bin seit letztem Jahr Projektleiterin beim Female Producer Kollektiv.

00:05:42: Wir sind ein Team von vier Personen und haben die schöne Aufgabe Producerin zu fördern, Netzwerke zu schaffen und dadurch unseren Beitrag zu einer ferreren Musikbranche zu leisten.

00:06:01: Yes!

00:06:02: Also das eint uns schon mal genau.

00:06:04: es ist ja immer noch so dass nur zwei drei manchmal vier Prozent aller Musik von Frauen produziert wird.

00:06:09: deswegen das einst so bisschen unsere Arbeit und das ist wunderschön.

00:06:13: Unsere Teilnehmerinnen freuen sich auch voll, dass ich jetzt hier bin mit euch spreche und habe auch ein paar Fragen mitgebracht.

00:06:18: meine erste Frage wäre so Was ist so eine Voraussetzung, dass man überhaupt zu einem viel mehr Bedürserkollektiv kommen kann?

00:06:25: Muss man schon produzieren können.

00:06:27: Wo stehen die meisten, die zu euch kommen?

00:06:29: Die meisten,die zu uns kommen, produzieren schon aber das beinhaltet ganz unterschiedliche Standpunkte.

00:06:37: also das kann zum einen sein,dass sie selber Artists sind und vielleicht schon mal den ein oder anderen Song für sich selbst produziert haben oder auch dass sie bereits im Geschäft sind produzieren und dafür möglicherweise auch schon Geld bekommen.

00:06:54: Also da kommen ganz viele unterschiedliche Sichtweisen zusammen, das macht es auch eigentlich so schön weil dann kann jeder von jeder Person irgendwas mitnehmen und lernen.

00:07:06: Genau unsere einzige Voraussetzung wenn ich jetzt mal gerade in unsere Teilnehmerinbedingungen gucke ist dass sie zwei Songs die sie selber produziert haben einreichen müssen.

00:07:18: Wie lang die sind, ist egal ob die fertig sind.

00:07:21: Es muss nur einfach eine gewisse Basis da sein dass sie mit DAWs umgehen können.

00:07:26: Super cool!

00:07:27: Das heißt genau sehr schön das es eine schöne Hürde ist und ein faire Hürd ist auch nicht so dieses.

00:07:32: ja ich habe diesen Traum aber ich hab noch gar nichts dafür gemacht.

00:07:34: man hat's mal probiert und was ist das was ihr ab dann eben anbieten könnt bewirbt man sich?

00:07:40: Und na also wie geht es dann eventuell weiter?

00:07:44: Man bewirbt sich.

00:07:45: Jetzt gerade hatten wir unsere vierte Siesenrunde, die ist jetzt quasi mit dem Event.

00:07:51: heute wird sie verabschiedet und dann hoffen wir dass wir im nächsten Jahr eine neue Runde anbieten können.

00:07:58: Und nach der Bewerbung folgt dann eine Auswahl.

00:08:00: also normalerweise Im Durchschnitt hatten wir so um die Hundertdreißig Bewerbungen pro Runde und wählen daraus dann fünfzehnen Teilnehmerinnen aus.

00:08:11: Die werden dann zu Wochenenden eingeladen, wir haben immer drei bis vier Wochenenden, die entweder in Berlin oder zum Teil auch in Saarbrücken stattfinden.

00:08:21: Und da werden dann erstmal zehn Workshops abgehalten, wo wir versuchen möglichst breites Spektrum der Musikproduktionen anzubieten mit Coaches die teilweise sogar mal selber Teilnehmerinnen waren und teilweise schon alte Hasen sind.

00:08:39: Das sind dann Workshobs von Mixing Mastering Sounddesign, Vocal Production.

00:08:48: Aber auch sowas wie kann ich mir selber einen USP schaffen?

00:08:54: Wie kann ich meine CI verbessern?

00:08:59: Was passiert eigentlich alles im Musikbusiness?

00:09:01: Das wird ja manchmal auch so ein bisschen ausgeklammert.

00:09:04: zum Beispiel in den Studiengängen habe ich das Gefühl Ja und damit wollen wir einfach in den zehn Workshops so ein Roundabout schaffen mit dem man dann quasi schon mal eine Hürde geschafft hat und dann, weil das sind ja alles Gruppencoachings haben sie im Nachgang die Chance zehn Einzelcoachings zu machen, dass sie sich selber dann auch einteilen können.

00:09:27: Das muss jetzt nicht bei jeder Coach an Einzel-Coaching stattfinden aber... Wenn man sich in einem Bereich noch mal vertiefen möchte, zum Beispiel kann man das in dieser Phase tun.

00:09:38: Und dann fragt eigentlich so die Vernetzungskollektivarbeit, die auch über die Ziesen hinausgeht.

00:09:46: Also wir arbeiten teilweise immer noch mit Producerinnen aus der ersten Ziesen zusammen.

00:09:51: Die werden ja schon wirklich große Erfolge feiern können.

00:09:56: Wir machen Songwriting-Cams, wir versuchen Produktionen für die Personen ganz zu schaffen.

00:10:03: Die möglicherweise mit der Branche zu vernetzen und so ist das dann eine Arbeit, die über diese Season hinausgeht und sich dann immer weiter fortführt.

00:10:17: Ich mache jetzt hier mal kurz ein Disklemer rein weil wir sind ja jetzt mittendrin und es ist auch ein bisschen Soundcheck gerade.

00:10:23: ich hoffe also falls dass ich das jetzt nicht in der Produktion geschafft habe, dass es perfekt klingt oder noch guthörbar ist.

00:10:30: Entschuldige mich an dieser Stelle!

00:10:32: Allerdings... Ich glaube, der Content ist wichtiger als das was wir hier besprechen.

00:10:36: Ich glaube die Anneliefe aufmischen, ne?

00:10:38: Die war ja, glaub' ich, eine ersten Season, eine der anderen und die hat auch bei uns im Podcast super mutigende Sachen gesagt.

00:10:46: Und die ist nämlich heute auch da, die monatiert.

00:10:49: Das hab ich mich auch gefragt weil der Kollektivgedanke ist ein Gedanke eben Zusammenarbeit.

00:10:54: Also so Kokkreation, was ja in der Branche schon stattfindet aber halt leider natürlicherweise verständlicherweise.

00:11:00: also man kann es auch nicht immer vorwerfen unter Männern ist her und das ist glaube ich dann ist das ein bisschen auf so der Gedanke dass das auch viel mehr unter Frauen stattfindete dass man da auch nicht eine Einzelkämpferin ist in einer eh schon Landschaft wo man so ein bisschen Auf jeden Fall!

00:11:13: Also dieser Supportgedanke ist glaube Ich so wichtig an dieser Stelle einfach zu sehen was andere Flinterpersonen geleistet haben und dann sich zu denken, das kann ich doch eigentlich auch.

00:11:28: Das kann nicht auch!

00:11:30: Also zum einen dieses Imposter-Syndrom was man ja irgendwie ein bisschen in sich leider hat als öffentlicher Person um dem etwas entgegenzuwirken und einfach neue Möglichkeiten zu schaffen.

00:11:43: also warum sollte man als Einzelpersonen in so eine Industrie reingehen wo es doch eigentlich Platz für alle gibt?

00:11:50: Es gibt verschiedene Genres.

00:11:53: Manchmal muss man sich vielleicht auch eingestehen, eine andere Person kann das Spezifische besser als ich und ich kann dafür was anderes besser und das macht doch eigentlich ein Kollektiv total aus und ja sagt auch für die Vielfältigkeit voll.

00:12:08: Wir sagen auch immer bloß weil ich alles selber kann heißt nicht dass ich alle selber machen muss und es hat auch einen eigenen Wert mit anderen sich auszutauschen im Sinne der Musik.

00:12:16: Auf jeden Fall, voll!

00:12:18: Man muss ja auch.

00:12:19: nur weil man jetzt professionelle Musikerin ist heißt es ja auch nicht dass man irgendwie aus gelernt hat.

00:12:24: Man kann ja immer noch von anderen Leuten profitieren.

00:12:28: Dementsprechend finde ich das super wichtig und sollte auch für Männer es geben.

00:12:35: sie sollen jetzt nicht explodiert werden.

00:12:36: was ist uns auch ganz wichtig zu betonen, weil wir wollen ja auch zeigen wie es laufen kann in einer Utopie wo alle zusammenarbeiten und nicht explizit nur Flinterpersonen fördern.

00:12:53: Im Sinne von zum Beispiel wenn wir einen Songwriting Camp machen könnte man ja auch einfach sagen ist sondern nur flinterartist dabei sein.

00:13:00: aber das spiegelt ja nicht die Realität wieder.

00:13:03: deswegen ist uns da auch wichtig dass wir das ein bisschen ausgleichen Männern als Artists zum Beispiel zeigen können, dass sie auch mal mit einer Producerin zusammenarbeiten können.

00:13:13: Stimmt ja!

00:13:15: Ja also auf uns kommen auch Menschen zu, auch Männer die sich einfach angesprochen fühlen von einem geschützten Raum wo ich dann leider sagen muss wir müssen irgendwo eine Grenze ziehen.

00:13:27: und gleichzeitig kann ich den Gedanken verstehen weil wenn jemand sich nicht so ganz affin fühlt für diesen ganz krassen Technik Nerd dass er eher auch von der Perspektive kommt, ich möchte eigentlich nur Musik machen und möchte die produzieren können.

00:13:40: Und das ist erstmal das was mich ruft.

00:13:43: Das ist bei uns auch so eine Erfahrung und wir wünschen uns auch dieses Brücken bauen also weil wir möchten auch keine Grenze ziehen aber wollen nur für einen gewissen Zeitraum einfach einen geschützten Raum erst mal bieten können.

00:13:54: Weil wird die Erfahrung machen, dass es sehr wertvoll ist, weil's eben ja ich sage jetzt mal Frauen ab oder flinter oder Frauensternchen sehr viele Themen sind, die schon unsere Mütter oder Großmütter und so weiter mitbringen.

00:14:08: Ja, sie dürfen halt auch erst mal adressiert werden.

00:14:11: also leider gibt es da ganz viele Zweifel auf die wir immer wieder stoßen, die zum Teil noch gar nicht bewusst waren, die dann auftreten während Sie lernen usw.

00:14:21: Okay was ist denn so?

00:14:23: Wenn ihr jetzt... Ihr habt fünfzehn pro Jahrgang.

00:14:28: Annelie haben wir schon aufgegriffen, da gerne die Verlinkung einfach das Interview anschauen.

00:14:33: Was ist sonst so eure Erfahrung?

00:14:35: Wie entwickelt sich so, sag ich mal typischerweise.

00:14:37: oder du darfst auch gerne anonym vielleicht ein paar Beispiele oder auch nicht anonym nennen.

00:14:41: Ja was wie entwickelt sich das?

00:14:43: also werden die mutiger werden die mehr gebucht.

00:14:45: Ich meine ihr sagt ja er bietet viele Chancen.

00:14:47: was kann sich daraus zum Beispiel entwickeln?

00:14:50: Also als konkretes Beispiel kann ich da zum Beispiel nennen beim letzten Songwriting Camp was wir mit Sony Music zusammen gemacht haben Haben unsere Producern Artists zusammengeschrieben und danach hat eine Artist mit unserer Producerin den Song fertig gemacht und veröffentlicht.

00:15:08: Also sowas ist ja schon mal ein total schöner Meilenstein.

00:15:12: Ansonsten ist es auf jeden Fall so, dass mal mindestens sechzig Prozent hauptberuflich danach als Producer in arbeiten oder auch mutiger werden im Sinne von hey ich ziehe jetzt mal nach Berlin zum Beispiel und miete mir hier ein Studio, also solche Schritte um einfach zu zeigen wie man mutiger wird und sich Dinge traut um die Karriere anzukurbeln.

00:15:42: Das merken wir auf jeden Fall sehr sehr doll.

00:15:46: Zum anderen, um jetzt auch konkrete Beispiele zu nennen.

00:15:50: Der Female Producer Prize den gibt es ja seit einigen Jahren und der ist eigentlich jedes Jahr mehr oder weniger bestückt mit unseren Teilnehmerinnen.

00:15:58: also ich glaube das waren Aufmischen Yuki und Devado die jetzt in den letzten Jahren alle drei den Female Producer prize gewonnen haben.

00:16:09: zum anderen... Also teilweise auch so dass wir irgendwie total Buffs sind, was so geht.

00:16:16: Also eine Produzentin Evan die war in Season eins dabei und hat jetzt ein Placement auf dem Drake Album.

00:16:26: also da geht auch international was natürlich ist da.

00:16:31: oder müssen wir uns natürlich auch die Frage stellen inwiefern haben wir als Netzwerk?

00:16:36: Also wir haben ja jetzt nicht das Placement verschafft.

00:16:38: Das ist sehr schön!

00:16:39: Aber ich glaube, wir haben auf jeden Fall einen Schritt dazu beigetragen dass sie sich gehört fühlt, dass sie das Gefühl hat man kann das wirklich machen und man kann damit auch Geld verdienen Und man kann da mit sich langfristig was aufbauen und dann allein die Schritte zu wagen um das dann umzusetzen, das ist schon sehr schön.

00:17:00: Ich glaube auch allein der Gedanke, sich das zuzutrauen.

00:17:03: Ich bewerbe mich mal darauf oder ich schlage mich mit?

00:17:06: Ich werfe mich mal in den Ring!

00:17:07: Voll!

00:17:08: Das finde ich auch immer total krass.

00:17:10: Es fällt uns auch immer super schwer da Auswahl zu treffen weil es sind wirklich Nuancen und dieses Jahr also wir haben das Gefühl jedes Jahr steigert sich auch die Qualität in den Bewerbungen total.

00:17:21: Also es war wirklich wirklich schwer dieses Jahr Und dass ist natürlich dann auch total schade.

00:17:26: man will ja das gerne einen geben und das wäre ja auch total geil, wenn sich alle kennenlernen würden.

00:17:32: Man muss irgendwo eine Auswahl treffen aber es hat nie irgendwas mit irgendjemandem persönlich zu tun sondern wirklich dann kleine Norsen.

00:17:41: Das ist wie im Song an sich auch, da sind auch immer nur Norsens die aber ganz viel ausmachen.

00:17:48: Ich frage mich jetzt noch spielst du eine Rolle?

00:17:51: Mit welcher Software ich produziere?

00:17:52: Ne!

00:17:53: Spielst Du eine Rolle?

00:17:54: was für Equipment ob ich da schon alles habe?

00:17:56: Sehr gut, okay.

00:17:57: Und wenn ihr dann diese Camps macht, wenn ich sich verstanden habe, arbeitet ihr da in einer speziellen Software oder kommt man so wie man e-arbeitet?

00:18:05: Man kommt so, wie man arbeitet und manche Coaches arbeiten natürlich mit einer spezielle Software.

00:18:11: aber wir versuchen das schon auch ein bisschen die Waage zu halten dass man jetzt nicht nur Leute bucht, die nur Ableton nutzen und eigentlich arbeitet man ja auch doch weniger praktisch natürlich in den Enden, in den Workshops als Man vielleicht am Anfang denkt.

00:18:27: Also es spielt gar keine Rolle mit, was wir noch machen.

00:18:31: Cool!

00:18:32: Ja und ich bin ja jetzt... also man hat's ja wahrscheinlich im Podcast auch gehört, dass ich jetzt hier mittendrin bin in der Convention.

00:18:37: Es wird ein schönes Programm geben.

00:18:40: Ich werde auch ein paar Filmchen aufnehmen oder auch mit Notizen machen und eben im Anschluss noch an dieses Interview eben auch noch ein paar Gedanken teilen zu dem Event.

00:18:49: Was erwartet uns heute?

00:18:53: Wir feiern heute fünfjähriges Bestehen in der Landesvertretung vom Saarland.

00:18:57: Das kommt daher, da wir aus dem Saar Land gegründet wurden und das Wirtschaftsministerium des Saarlands ist uns netterweise sehr doll unterstützt.

00:19:08: Und uns erwarten schon heute drei Konzerte im Rahmen der Fettelarmusik zwei davon aus unserem Kollektiv und eine Künstlerin, die lange in Frankreich gelebt hat, wodurch diese Saarland-Connection irgendwie schön erzählt wird.

00:19:23: Und außerdem ein Panel Talk zum Thema fünf Jahre FPC – was hat sich auch einfach innerhalb der... einzelnen Karrieren, aber auch generell in der Musikforschung verändert.

00:19:33: Da sind fünf Jahre ja wirklich eine lange Zeit und wir wollen die Songs reinhören, die beim Songwriting Camp jetzt gestern und vorgestern mit Sony Music entstanden sind.

00:19:44: Oh es war ganz frisch aus der Küche sozusagen!

00:19:49: Das darf ich nicht teilen, aber das wird dann in der Zukunft zu hören sein.

00:19:52: Das ist völlig fein.

00:19:53: Wir lieben das ja auch als wir ermutigen unsere Künstlerinnen dazu ein Bewusstsein dafür zu bekommen, genau mit dem Teile ich weiß und das ist eben noch in der Küche.

00:20:05: Darf geschützt sein?

00:20:06: Sehr schön!

00:20:07: Ich danke dir so sehr für deine Zeit.

00:20:09: Ich habe jetzt ein besseres Verständnis was ihr macht und ich liebe was ihr Macht.

00:20:12: und ja vielen lieben Dank.

00:20:13: Danke dir!

00:20:14: Ciao!

00:20:16: Hallo liebe Ines, ich habe jetzt hier mit der Ines die von der aktuellen FPC-Season dabei ist.

00:20:22: Jemanden der eben gerade ganz frisch erzählen kann wie sich so anfühlt hier beim Female Producer Kollektiv zu sein.

00:20:28: Schön erstmal dass du dir kurz Zeit nimmst und du warst jetzt auch.

00:20:32: gestern glaube ich und vorgestern wart ihr hier auf einem Songwriting Camp?

00:20:36: Genau darf ich auch gleich noch reinhören.

00:20:38: das können wir leider nicht zeigen.

00:20:41: aber meine erste Frage an dich ist erst mal Wie hat es sich für dich angefühlt überhaupt erst mal die Bewerbung abzuschicken an die FBC?

00:20:48: Ich muss tatsächlich sagen, ich habe es auch ein bisschen auf den letzten Rücken gemacht.

00:20:51: Aber da bin ich immer am produktivsten bei sowas, weil mir so Deadlines manchmal helfen.

00:20:55: Es war auch ganz cool!

00:20:56: Weil ich hab mir gedacht selbst wenn ich jetzt nicht genommen werde, habe ich an Projekten von mir weitergearbeitet und das hat mich voll inspiriert und motiviert und ist auch was Neues entstanden, was es sonst nicht gegeben hätte.

00:21:08: Genau natürlich war ich irgendwie nervös und man hat doch irgendwie so Erwartungen und denkt sich aber... Ich will eigentlich keine haben, damit ich nicht enttäuscht werde und so.

00:21:15: Es war tatsächlich nicht das erste Mal, dass du mich beworben habt.

00:21:19: Aber es war auf jeden Fall der erste Moment wo ich mich bewirbten habe, wo ich auch so gefühlt hab, dass es funktionieren könnte.

00:21:27: Wie cool!

00:21:28: Und wie hat sich's dann angefühlt eben ausgewählt zu werden?

00:21:32: Ja, im ersten Moment war ich ein bisschen überfordert weil es sich mit einem anderen Songwriting Camp tatsächlich überschnitten hat.

00:21:39: Und da musste ich erstmal ein paar Sachen organisieren aber dann nach ein paar Tagen und als das alles geregelt war habe ich mich richtig gefreut.

00:21:45: Wie schön!

00:21:46: Und jetzt sind wir ja im Juni... Ich weiß nicht genau wanns losging.. Ich weiß nur ihr habt ja auch so Workshops und was hast du jetzt schon erlebt?

00:21:54: Also es hatte März gestartet, wir hatten drei Workshop-Wochenenden.

00:22:01: Zwei in Saarbrücken und eins in Berlin.

00:22:04: Und das waren dann quasi zehn Gruppenworkshops insgesamt die zum Großteil Musik als Thema auch hatten also viel Producing aber auch zum Beispiel Songwriting hatten wir aber auch so Business Themen

00:22:17: usw.,

00:22:18: was natürlich alles super wichtig ist und auch dazu gehört.

00:22:22: Jetzt haben wir noch die Möglichkeit Einzelcoachings zu haben.

00:22:26: Es hat aber erst angefangen, also da hatte ich erst eins.

00:22:29: Genau und dann hatten wir jetzt eben noch die letzten beiden Tage Song auf den Camp.

00:22:34: Wie war das?

00:22:36: Cool!

00:22:37: Also es war mal erstmal ein zweites so großes Camp... ...und auch wieder eine neue Erfahrung irgendwie natürlich in diesem Fancy Sony Studios war auch cool irgendwie und zwar vor allem auch schön die Leute wieder zu sehen weil ja irgendwie wurden dann doch die meisten irgendwo versteuert und ich wohne jetzt leider nicht im Berlin aktuell wie schon die meisten die dabei sind.

00:22:56: Aber genau, das war cool und die Erfahrung mitzunehmen.

00:22:59: Und ich finde es sind coole Songs rausgegeben.

00:23:01: Sehr schön!

00:23:02: Ich bin gespannt.

00:23:03: Was würdest du einer Musikerin sagen, die von sich glaubt?

00:23:07: Ich werde das nicht können.

00:23:08: Das ist zu kompliziert.

00:23:09: Da brauche ich mich gar nicht mit Beschäftigten... ...mit Produktionen.

00:23:12: Also ich kann verstehen dass es am Anfang sehr viel wirkt weil sowas für mich auch und ich glaube man muss sich schon bewusst sein dass es Phasen geben wird wo man sich irgendwie durchbeißen muss wo man frustriert sein wird, aber ich finde es lohnt sich in jedem Fall weil man da Bock drauf hat.

00:23:27: Weil wenn man mal so ein bisschen drin ist dann macht das einfach so.

00:23:32: also mir persönlich so krass viel Spaß zu produzieren und dann auch irgendwie so irgendwann dahin zu kommen dass man seine Ideen dann umsetzen kann ist einfach sehr cool.

00:23:43: Ich kann auch übernehmen, das haben wir... Ne?

00:23:50: Nee, ist gleich wieder.

00:23:52: Geht gleich wieder!

00:23:54: All right I'm trying on the workout.

00:23:58: Genau okay ähm genau.

00:24:00: aber ich finde im Man soll sich auf jeden Fall nicht davon abschrecken lassen und ich gebe auch Workshops für Anfängerinnen.

00:24:08: Und ich liebe das, Leute dazu zu inspirieren, Musikproduktionen irgendwie sich damit zu befassen und es zu lernen weil es für mich halt eine krasse Erkenntnis war dass es nicht nur so Musikinstrumentspielen gibt sondern... Ich weiß nicht, für mich ist es irgendwie so eine kreative Bastelarbeit und es verbindet sich technisch irgendwie reinzunehren und aber kreativ zu sein, was ich einfach richtig cool finde.

00:24:34: Ich finde es ist ja auch viel so Zufall und viele einfach Ja und Nein.

00:24:39: gefällt mir das und gefällt mich nicht.

00:24:41: also ich kann mir nicht vorstellen dass es eine Person gibt die wenn sich ein bisschen durchbeißt es nicht schafft.

00:24:48: Danke schön für deine Erfahrungen und danke dass du die Kamera gehalten hast.

00:24:53: Sehr schön!

00:24:58: Ich habe das vorhin schon gehabt.

00:24:59: Cool, dass ihr da seid und mit uns dann hier am Spitzen seid oder mehr oder weniger.

00:25:07: Mein Name ist Anneli und ich bin auch bekannt unter dem Produzentinnamen aufmischen.

00:25:13: Ich hab tatsächlich im Jahr zweitausundzwanzig ist wirklich lange her mich im Dezember beim FGC beworben auf den letzten Drückau.

00:25:22: Da ist mir die Werbung auf Instagram reingeflattert.

00:25:26: Oder es hat mir jemand weitergenaltet, ja tatsächlich!

00:25:29: Und dann ein paar Monate später habe ich mich auf den Weg gemacht damals noch mit Conny auch wundervolle Produzenten und Saarmit.

00:25:37: Die wurde vorhin auch schon so gemeinsam im Auto nach Saarbrücken gedüstet und wussten noch nicht so genau was uns erwartet.

00:25:45: aber als wir da ankamen oder schon im Auto kommen wir auf jeden Fall so schön abnörden und hatten so viele Gemeinsamkeiten.

00:25:52: Und hatten auch das Gefühl, die kennen uns eigentlich schon gebig weil wir einfach so viel ähnliche Sachen machen.

00:26:01: also dass ist glaube ich auch so ein Gefühl was ich primär im Thema Producer Collective erlebt habe.

00:26:08: Man muss dazu sagen Ich habe an der Pop Academy Producing studiert und in meinem Jahrgang waren nur Männer Und die waren sehr inspirierende, tolle Produzenten.

00:26:19: Aber als ich dann gemerkt habe, das geht auch noch mal anders.

00:26:25: Es ist nochmal ein anderes Gefühl und der Austausch ist anders.

00:26:29: und was ich besonders cool fand war bei den Coachings... Auch wenn ich in meinem Studium vieles gelernt hatte, konnte man irgendwie auch noch Fragen stellen, wo einem eigentlich jemand gesagt hätte, hey, das hättest du vor einem Jahr vielleicht schon lernen sollen!

00:26:46: Und ja, es war irgendwann auch einfach Konsens bei uns, dass es keine dummen Fragen gibt in anderen Umstritten.

00:26:52: Das fand ich sehr angenehm.

00:26:58: Ja und hier habe ich jetzt heute das Glück mit vier wundervollen Produzentinnen zu sitzen und Musikern zu sitzen.

00:27:08: Was auf jeden Fall auch ziemlich gut ist, dass wir am meisten allein in unserem Bad Room anfangen haben zu produzieren.

00:27:14: Ich weiß nicht wie's bei euch war.

00:27:17: Was war das Zimmer, in dem er angefangen hat zu produzieren?

00:27:19: Das ist ein Keller oder einen Pro-Raum.

00:27:21: Oder ein Bad Room.

00:27:22: Wie geht's immer?

00:27:23: Wie geht es immer eher genau?

00:27:25: Wie wars bei dir?

00:27:26: Bei mir auch meine Kinderzimmer und meinen Eltern.

00:27:29: Richtig!

00:27:33: Bad Room, Producer, Vibes... Ich lieb´s.

00:27:36: Und wenn man sich dann trifft als Kollektiv Es ist natürlich erstmal so, hey, krass Willen darüber reden, was wir den ganzen Tag machen und bin nicht mehr alleine vor unserem Laptop.

00:27:47: Sondern wir können uns austauschen.

00:27:51: Sag noch mal ganz kurz in welcher Sieben hier war.

00:27:54: Marlene war auf jeden Fall mit mir.

00:28:02: Ist bei Erträgen ein?

00:28:04: Zweiundzwanzig.

00:28:05: Und die zwei?

00:28:06: Genau wie man gemeint hat.

00:28:08: Hier vertreten sieben Tumor.

00:28:13: Laura Das war damals eine Mischung aus Einzelcoachings und Chrome Coaching, so wie es heute auch noch ist.

00:28:22: Ist da dir irgendwas Besonderes in Erinnerungen geblieben, wo du gesagt hast?

00:28:27: Das werde ich nie vergessen!

00:28:28: Da habe ich viel gelernt.

00:28:31: Ja, ich hatte tatsächlich direkt beim allerersten Coaching das unser Brücken war, so ein aha Moment.

00:28:36: Es gab nicht mehr Warnlicht im Studio auf jeden Fall.

00:28:42: Und es ging um pürogrammische Themen eigentlich.

00:28:45: So Business, Producer in den Verträgen und zwar super spannend weil ehrlicherweise ich erinnere mich nicht mehr an die Namen der Person, die die Nurwerkstöcke gemacht haben aber sie war eine total krasse Managerin.

00:28:58: Sie hatte so richtig... sagt man Haare auf die Zähne?

00:29:03: Sagt man auf der Zunge?

00:29:11: Um jetzt nicht... Ja, sie war auf jeden Fall... Ich fand es ultra-ultra cool und sie war so fast straight.

00:29:16: Und hat einfach erzählt was um so gängige große Produceorträgen stehen und für mich war das... Hat sich noch nie gesehen, hatte ich noch nie gehört.

00:29:23: Es ist einfach wirklich so wichtig zu wissen, dass seine Rechte sind, was für Industry Sandels sind?

00:29:28: Was kann ich für Raten fragen bei wem wenn ich jetzt irgendwie mit einem Major Label Artist fragt?

00:29:34: Ist das zum Beispiel eine ganze Arbeit?

00:29:35: Das ist ein ganz anderes Game.

00:29:38: Und wenn man dann so Kastverträge vorgelegt bekommt, da überhaupt mal zu wissen.

00:29:41: Achso okay, wenn es jetzt eine Million Streams gibt, dann könnte ich einen Bonus vielleicht anfangen oder so?

00:29:47: Das waren alles dann Themen die sie aufgemacht hat und ich fand das super hilfreich einfach zu wissen wo die Reiseperspektive hingehen kann und was überhaupt womit da irgendwie gehandhabt wird weil das lässt ja wirklich nehmen würden.

00:30:01: Ja, sehr spannend.

00:30:02: Also es heißt man hält dann einfach vertraglich fest und man schaut dann, wann die Streams in eine bestimmte Zahl erreichen und trägt da einen bestimmten Prozentsatz oder... Musst du dir ausmachen?

00:30:13: Grundfältig ja!

00:30:14: Das ist halt ein Recht.

00:30:16: aber das ist nicht untypisch.

00:30:18: so etwas auszuhandeln und super gut zu wissen macht er voll Sinn.

00:30:23: Ja mega praktisch.

00:30:25: also kriegt man auch wirklich Insider wissen dass man von Leuten sehr nischig aus der Branche bekommt.

00:30:33: Ja, Marlene ist dir noch was in Erinnerung geblieben wo du gesagt hast das nehmst Du immer noch mit oder drängst du immer noch dran?

00:30:43: Unser erstes Wochenende ins Abbrücken war das erste Mal dass ich in einem richtigen professionellen Tonstudio war und es war für mich etwas ganz Besonderes weil ich wie wir gerade schon angesprochen haben davor immer nur zu Hause meine Musik gemacht habe mit dem, was ich so mir auftreiben konnte und was ich hatte.

00:31:02: Und da erinnere ich mich noch, dass ich auf jeden Fall ganz aufgeregt war und das ganz besonderes für mich war, in die Halle von Tim Matheo und deinen Kollegen zu gehen.

00:31:14: Die hatten die Studios so schön und professionell... Das war für mich etwas ganz Tolles!

00:31:21: Tatsächlich hat mich auch die Tage beim CAB für jemand gefragt, was meinen Highlight Workshop vielleicht auch war?

00:31:28: Und darin erinnere ich mich noch.

00:31:31: Ich hatte praktisch einen meiner Songs bereitgestellt als Probe-Song und den hat sich Tim dann im Workshop so geremastert, glaube ich.

00:31:43: also es ging um Mastering of Mixing und da habe ich so gehört was für Potenzial meine Songs hatten wenn die professionell gewinntig master sind.

00:31:52: das haben wir auch voll inspiriert nochmal selber das zu lernen Mega cool.

00:32:00: Ja, du hast ja dann auch noch eine Ausbildung um drauf gesetzt.

00:32:04: Machen Sie da noch kurz was dazu sagen?

00:32:08: Ich habe ein Audioengineer-Diplom noch im Nachgang gemacht und das hat mir total geholfen für meine Arbeit die ich heute mache.

00:32:16: Genau ich arbeite heute hauptsächlich als Zascheproduzentin, mach auch Mixing & Mastering also arbeitet viel mit anderen Artists.

00:32:25: Genau, ich habe da so ein Fernkurs gemacht bei HOFA College.

00:32:29: Das machen auch Akustikmodule.

00:32:33: Es hat für mich total gepasst weil ich zu dem Zeitpunkt sehr flexibel sein musste mit meinem Schedule und genau da konnte ich halt ganz eingeständig entscheiden wann ich was mache, hab dann Feedback zu meinen Mixes bekommen und es war für mich ganz cool.

00:32:50: Kollegen, mit denen ich auch heute immer sehr viel mache, Komi und Daniel auch gerade schon kurz gesprochen habe.

00:32:56: Sie hatte dieses Diplom auch gemacht und ich hab sie sehr bewundert für ihre Skills.

00:32:59: Das denke ich euch in der Praxis gleich getan.

00:33:04: Mega cool!

00:33:05: Ja das heißt du bist jetzt heute Vollzeit-Produzentin?

00:33:10: Genau als ich lebe von Produzieren und von Unterrichten.

00:33:14: also ich unterrichte auch Musikproduktion vor allem im Ebenen Nice, ja da gibt es auch Workshops.

00:33:20: Wie ist das bei dir Maria?

00:33:21: Was machst du heute?

00:33:23: Artistsprojekt, Producing, Mixing, Mastering.

00:33:26: was davon ist dein Schwerpunkt oder gibst du auch Unterlicht?

00:33:31: Sehr schwierig zu sagen als verändert sich viel.

00:33:35: ich habe... Ich würde sagen mein Geld habe ich echt hauptsächlich verdient vom Live spielen als Musikerin für andere und schön sagen zu können auch von eigener Musik.

00:33:46: Ich habe mittlerweile zwei Bands und ein Solo-Projekt.

00:33:50: Und dann immer dazwischen, immer wieder für andere auch produziert... ...und arrangiert eigentlich viel.

00:33:55: Ja irgendwie so eine bunte Mischung als allem.

00:33:58: Da freue ich mich.

00:33:58: mal unterrichtet aber jetzt tatsächlich seit Eichsatz ungefähr SBC sozusagen, dass ich wirklich von wo gehen kann.

00:34:06: Das ist sehr schönes.

00:34:08: Sehr cool!

00:34:09: Es gibt ja beim Firma Producer Prize die Kategorie Self-Producing Artist.

00:34:14: das heißt dass da auch gesehen wurde, das viele Flinter produzierende ihr Arztprojekt auch einfach selber produzieren.

00:34:24: Wie ist bei dir da so die Gewichtung?

00:34:26: Produzierst du auch viel für andere oder ist einfach dein Arzt-Projekt mit deinen Hauptdingen?

00:34:30: Oder möchtest du es auch genauso weitermachen?

00:34:33: wie denkst du darüber?

00:34:35: Ich mache eine Mischung.

00:34:38: Eigentlich habe ich echt viel zu tun mit Arztes Projekten, weil es mittlerweile doch einige Projekte geworden sind.

00:34:46: Solowolk mache ich alles selber.

00:34:48: Und in den Bands sind wir so eine Mischung mit denen je, und dazwischen dann eben mit anderen.

00:34:54: Und nachher habe ich irgendwie auch voll Bock drauf!

00:34:56: Es ist halt echt ein bisschen Zeitthema geworden, dass einfach für die Arztesprojekte sehr viel einnehmen kann sich nicht soviel machen kann mit anderen.

00:35:03: aber es inspiriert dann immer voll wenn man das macht und ja irgendwie offenbar so ganz andere Shores wieder angeht.

00:35:09: und so Laura, wie ist es bei dir und die Gewichtung?

00:35:15: Oder du bist ja auch Songleiterin.

00:35:17: Ja, auch noch!

00:35:18: Es ist eine spannende Frage für mich weil ich gerade im Tal immer Übergangsfasen bin, wenn man sich gerade frisch nach Berlin gezogen wird.

00:35:30: Und eigentlich schon ein ganz gutes Netzwerk.

00:35:31: hier habe also ich bin das nicht hergekommen und kannte niemanden.

00:35:34: Aber ich merke trotzdem in der neuen Stadt muss man doch echt nur ankommen irgendwie und schauen wie findet man sich zurecht Genau.

00:35:42: Mein Hauptfokus ist definitiv mein Artersprojekt und ja, Songwriterin ProlucerInn ist vielleicht so sechzig-vierzig aufgeteilt würde ich sagen.

00:35:52: Sechszig fünfunddreißig ist es auch nicht so wichtig.

00:35:57: Ja genau!

00:35:59: Ich war Vogelcoach ganz lange jetzt mache das nur so privat und habe für mich persönlich gemerkt, dass ich einfach eine stabile Basis brauche um... Kunst zu machen und um mich irgendwie frei zu fühlen.

00:36:10: Deswegen habe ich jetzt ein Dayjob, genau einfach weil ich als Vocalcoach auch nicht mehr so weit hin gekommen bin und wie gesagt, einfach merke, um von diesem Artesprojekt liegen zu können braucht man glaube ich wirklich astronomische Zahlen inzwischen dass man wirklich eine stabile Basis hat und deswegen ja ist es gerade echt die Übergangsphase wenn ich jetzt hierhergekommen bin und ob ich so einen Dayjob hab.

00:36:37: Schauen wir die Reise hin, ich hatte dieses Jahr meine erste Produktion mit einem Meta-Level-Artist als Producerin.

00:36:43: Das war ganz aufregend und deswegen bin ich natürlich auch hier um irgendwie das mehr zu verfolgen.

00:36:48: Ich bin aber auch echt fan von stabiler Freiheit sozusagen also dass man einfach den Kopf frei hat und machen kann, rexibel Sessionsplanen.

00:37:01: Das heißt, du schaust ein bisschen was sich ergibt.

00:37:04: Oder wenn jetzt zum Beispiel bei dem Christian Artist noch mehr Anfragen kommen würdest du dann auch deinen Schwerpunkt verschieben?

00:37:13: Ja auf jeden Fall!

00:37:15: Ich habe schon kleine Ziele vor Augen aber ich finde, wenn es sich Spaß gibt muss man immer so ein bisschen in sich reinhalten und hab' ich da Bock drauf.

00:37:22: Und ich glaube das hat eine ganz gute Intuition.

00:37:24: Da würde ich auf jedenfall sagen unbedingt... Mit dem Song dieses Jahr ist auch im Februar entstanden.

00:37:30: Tatsächlich vorüber ein Klimaproducer-Collective Camp, dann wird das Song geschrieben und da meinten sie, hey, ich vergrüße mich vielleicht mal.

00:37:37: Hast du Bock, ihn zu produzieren?

00:37:39: Fertig zumal hin.

00:37:40: Und dann ja, freue ich mich für so eine Chance!

00:37:42: Ich finde es ist dann auch noch ein Geschenk des Universums.

00:37:45: und in welche Richtung willst du gehen?

00:37:48: und dann suchst du dir einfach die Richtungen aus.

00:37:51: Genau und so ist es einfach.

00:37:52: Ich bin ein Camp.

00:37:53: Ich bewirbe mich immer flexibel als Artist, Songwriterin oder Produzentin.

00:38:02: Welchen Camps bewirbst du dich oder wie kommst du da so ran?

00:38:06: Es interessiert auch immer sehr viele Leute, wenn man eigentlich zu Songwriting-Camps kommt.

00:38:11: Wie kommt man da ran?

00:38:13: Ja ich kann nicht das Thema Produzirkollektifanz härteln.

00:38:15: gehen als erste Station!

00:38:19: Ist eine gute Frage ist ja auch immer mal so viel Recherche auf, viel Verlagen mischargieren einfach bei der E-Mail hinschreiben Hier bin ich.

00:38:29: Oder ESW finde ich auch ein überspannendes Thema für mich persönlich, da habe ich dann auch versucht irgendwie die Scouts Head zu handen und einfach mal hinzuschreiben ist natürlich auch immer super viel Glückssache.

00:38:41: Aber was eine ganz tolle Adresse ist, also ich weiß nicht um Diversel kennt das ist die Vereinigung für SongwriterInnen Und sie setzen sich für die Rechte von Songwriters Inhalts in Vertretungen vor allem Dann kann man Mitglied werden.

00:38:56: Die sind super bemühlt, die machen immer wieder Camps auch mit der GEMA zusammen.

00:38:59: Wie gehen wir mit jeder Verladung ist oder sowas?

00:39:02: Jetzt gab es so die Möglichkeit, dass man in Mallorca bei einem Camp dabei ist, mit einem europäischen Netzwerk und die sind super beliebt.

00:39:11: Super nette Leute, das ist doch bemüht heute ich sagen, Dinge möglich zu machen!

00:39:18: Und das sind so meine Adressen.

00:39:20: Ich bin natürlich auch immer ein Ustermann-Fan von eigener Settelware.

00:39:23: also Mittelfrist die Website-Camp zu machen und einfach so Leute zusammenzubringen.

00:39:29: Toll!

00:39:30: Ja, connecte Studios auch an Fragen.

00:39:33: Bauteil drei macht immer wieder Songwriting Camps.

00:39:36: Da kann man vielleicht auch mal eine Red-Mail-Hemp schreiben und dann einfach frei, ob man einen Top geworfen werden kann.

00:39:42: Ich bin da tatsächlich auch großer Fan von sich selber zu organisieren.

00:39:45: also wenn man versucht... Also mich fragen auch mal Leute wie kommt man in den Songwriting Cam rein?

00:39:50: Und genau meistens wurde da halt schon ausgesucht, wer mitfährt und man kann ja auch selber die Person sein.

00:39:57: Die Aussucht wer mit einem irgendwo hin fährt wie man das finanziert und wie man es dann genau macht ist dann so ein bisschen.

00:40:04: die Frage muss man sich gut absprechen.

00:40:06: aber genau bevor man die ganze Zeit gegen verschlossene Türen rennt und enthäuscht wird ist glaube ich ihr eigeninitiative wirklich der beste Weg.

00:40:17: Ich bin tatsächlich auch offenbar Jogels Song Contest Camps gewesen.

00:40:22: Da gibt es viele, wo man auch einiges bezahlen muss und dann sind da auch Leute die das nur einmal im Jahr machen.

00:40:28: Gibt auch viele Leute, die machen's sehr oft aber man weiß nie so genau was, was denn da passiert?

00:40:34: Weiß ich auch noch deine Erfahrungen?

00:40:37: Mit solchen Camps noch nicht, aber diese Camps verwandeln wirklich mit der Wünschung von Frauen oder Gebühren, dass wir zahlen müssen, was ja noch ganz so viel ist.

00:40:44: Bin schon in Erinnerung gekommen, Ich bin nicht ganz sicher, was ich das finde.

00:40:51: Ich verstehe das total und ich kritisiere es auch nicht.

00:40:53: Das sind oft auch kleinere Verlage die sich irgendwie erst mal aufbauen und das macht total Sinn dass sie das dann selber stemmen können.

00:41:01: also das ist jetzt auch nicht Magier oder so gar zum Gar nicht.

00:41:05: aber man muss halt einfach abwägen.

00:41:06: Also wie wahrscheinlich ist es dass der Song rauskommt?

00:41:09: Wie wahrscheinlich ist das denn mit dieses Geld einspielt?

00:41:10: Das ist ja auch eine wirtschaftliche Frage.

00:41:14: Das ist mir manchmal zu wenig niedrigschwellig.

00:41:16: wenn man immer auch einfach davon ausgeht, dass man da ist und zu connecten.

00:41:20: Und vielleicht auch dann mit einem anderen Projekt weitermacht und nicht gezwungenermaßen einen ESC-Hit landen muss, finde ich das aber eigentlich ganz gut um so ein Fuß in die Tür zu bekommen.

00:41:31: Ja genau, du musst dort abwägen.

00:41:33: So wäre es da.

00:41:35: was kann ich mitnehmen?

00:41:36: Ich glaube, das kann ich dir entscheiden und kann euch keiner abnehmen.

00:41:39: Bist du auch noch etwas... Ja genau weil ich war mir jetzt sicher auf eine für euch schon gesagt hat Camps, wo man ja relativ antriechschwellig auch beinkommen kann, wenn von der GEMA auch organisiert öfter mal.

00:41:53: Also die schicken an die Mitglieder öfter so Newsletter oder dann auch Cams ausgeschrieben werden, wo sich einfach bewerten kann bei solchen Beispielen auch schon dabei.

00:42:05: Ja, voll gut.

00:42:07: und ansonsten zu der Arbeit in Cams, wenn ihr in einem Songwalt im Camp gearbeitet habt wie habt ihr es als anstrengend wahrgenommen?

00:42:18: Konkret.

00:42:19: In welchen Camp warst du?

00:42:20: Wo du sagen würdest, das war jetzt eine gute Erfahrung und so würdest du Leuten auch auf den Weg gehen geben, dass sie sich in einem Camp arbeiten oder einen guten Workflow haben.

00:42:33: mit ganz fremden Leuten in einen Raum gerufen zu sein, dem man noch nicht gearbeitet hat ist ja auch nicht immer leicht.

00:42:41: Also ich habe jetzt konkret ein Beispiel.

00:42:42: Ich war vor Kurzem am Matches Music Camp an ABC war extrem cool organisiert, bin reingekommen.

00:42:51: In meinem Fall weil ich sehr viel Leid spiele und eigentlich über das, dass ich immer mit verschiedenen Bands in Artistspiele irgendwie so ja irgendwie einfach die also gute Kontakte gefunden habe.

00:43:03: Und ich war da voll ziemlich aufgeregt, weil ich wusste es sind ganz unterschiedliche Artiste ab und es ist eine komplett verschiedene Genre.

00:43:11: Ich bin schon eher so ein Experimental Pop oder aber dann halt auch viel Rap und Techno Und dann hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt und habe tatsächlich jeden Tag ein komlet anderes Schaumann bekommen.

00:43:24: Weil der ist so scheiß!

00:43:27: Aber er hat mich vorbereitet.

00:43:29: Ich hab tatsächlich nicht einiges Kizzen gemacht, aber ich dachte okay das könnte ungefähr für den Artist passen, dass wir denen – ich wusste auch schon unter wenig – bekommen.

00:43:38: Das hat sehr viel geholfen.

00:43:40: Wir waren extrem produktiv jeden Tag, einem bis zwei Songs gemacht.

00:43:43: in sechs Stunden.

00:43:47: Habt ihr immer Nachtschichten jeden Tag reingeregt?

00:43:49: Das muss man schon sagen, das ist Probezentin.

00:43:51: Die sind irgendwann alle schlafen gegangen, die nicht und es war sehr anstrengend.

00:43:58: aber kennt ihr das?

00:43:58: wenn wir nach Hause kommen, kommt man nicht so ganz happy fertig.

00:44:03: So habe ich mich gefühlt.

00:44:05: Ja würdest du sagen, die Nachtschichen sind Pflicht oder warum gehst du nicht auch um zwanzig Uhr nachhause, wenn alle anderen nach Hause gehen?

00:44:12: Es stimmt also definitiv keine Pflicht!

00:44:15: Aber du hast eine Session bis... Und da bis dahin ist kreativer Output und am Ende der Woche werden alle Demos getagt, in unseren Treifen wasso.

00:44:25: Oder du hast eigentlich im selben Abend hochgeladen?

00:44:28: Und dann war jetzt mein Anspruch, das natürlich auch selbst tut irgendwo, ich will auch, dass es gar nicht liegen wird.

00:44:34: Das heißt Mixing-Arbeit und so, das ist alles mal aufräumen, passiert dann dann auch.

00:44:40: Ja, was für mich sage ich jetzt mal etwas wert?

00:44:43: Ja, ja, fühle ich auch wert!

00:44:47: Auf jeden Fall hat man auch so Bock.

00:44:49: Manchmal hat man aber auch ein bisschen Angst, dass man bei der Listening-Session vielleicht ein bisschen abstingt und es ist auf jeden Fall normal, weil so einem Camp den Druck zu verspüren, das man sich irgendwie natürlich auch beweisen will.

00:45:02: Man hat diesen einen Song vielleicht um sich zu beweisen und auf der anderen Seite diese Leidenschaft einfach besonders gutzumachen.

00:45:09: Das hat ja meistens Spaß gemacht.

00:45:14: Ich würde sagen, ist da die Gewichtung Machst du es auch Spaß?

00:45:21: Ich würde sagen, wenn man in unserem Berufsfeld überleben will.

00:45:28: Muss man schon irgendwie im Sinne ein bisschen verrückt sein das alles mitzumachen weil sie ist nach außen gesehen in die Privatbranche ein komplett verrücktes Business was wir dann Zeit freinstellen.

00:45:39: ich finde gerne willkommen zu sehen uns ehrlich ist so.

00:45:44: Also ich glaube wir müssen einfach eine richtig geil finden und Spaß dabei haben.

00:45:49: Das kann ich definitiv für mich sagen, sonst wäre ich hier nicht.

00:45:53: Ja also ich habe tatsächlich letztens auch ziemlich bekannten Produzenten sagen können das Producing eigentlich ist ein bisschen so Glücksspiel.

00:46:02: manchmal steckt man ganz viel rein es kommt nichts raus manchmal stecken wir wenig rein uns kommen ganz viel raus und man kann's manchmal nicht wissen.

00:46:08: und der meinte auch seine Kollegen die andere Jobs haben ihn ein bisschen für crazy halten.

00:46:15: Ja, natürlich.

00:46:16: Ich weiß nicht wie Lizzy Kruh bereit ihr so seid.

00:46:20: Du holst noch was dazu zu sagen?

00:46:21: Du musst mir ganz das Ding mal zustimmen.

00:46:25: Ihr habt alles gesagt, ich lass dir mal alles... Oh Gott ja!

00:46:30: Malene wir waren auch zusammen auf einem Camp wo wir morgens erst erfahren haben mit welchen Artistier arbeiten.

00:46:35: und wie bist du damit umgegangen?

00:46:37: da konnte man sich gar nicht vorbereiten.

00:46:40: Es gibt ja solche Camps.

00:46:42: Manche sind davor aus der gut organisiert, andere spontaner.

00:46:46: Und ich glaube mit der Zeit lernt man einfach flexibel zu sein mental also da gehört natürlich auch einfach Erfahrung dazu und Ich denke... Also ich hatte auf jeden Fall sehr stressige Camp-Session Erfahrungen, ich hatte aber auch sehr entspannte Erfahrungen.

00:47:05: Mit der Zeit weiß man dann okay whatever happens wird schon okay.

00:47:09: für mich ist persönlich immer das Richtigste dass man mit den Personen, mit denen man eingeteilt ist.

00:47:16: Einfach eine gute Zeit hat.

00:47:17: um ehrlich zu sein weil persönlich funktioniert für mich dann der Workflow auch automatisch am besten.

00:47:24: Es ist für mich wichtig dass alle Personen sich ausdrücken können Teil von dem Projekt sein können das man nicht das Gefühl hat jemand kann sich hier nicht oder muss sich hierzu kurz zurücknehmen und wenn man dann langfristig zusammenarbeiten will kann man sicher nach dem Kelmen aber verabreden.

00:47:40: deswegen Es ist immer so eine Challenge auf jeden Fall und ich freue mich auf die Challenge.

00:47:46: Manchmal auch was Neues zu lernen, ich finde doch manchmal in so Drucksituationen kann ich ganz besonders viel lernen, auch wenn natürlich es dann in dem Moment manchmal ein bisschen stressig ist.

00:47:55: aber da kann ich irgendwie dann auch so eine Power aus mir rausholen merke ich.

00:48:01: Genau ja danke dir fühle ich sehr.

00:48:07: Wir müssen natürlich auch über ein bisschen unangenehmes Thema reden, nämlich über Finanzen.

00:48:14: Weil wir müssen ja auch alle irgendwie unsere Miete bezahlen.

00:48:17: und was ich immer sehr wichtig finde ist das von mir wird oft erwartet du machst es ja gerne, du liebst es ja also ich habe wirklich eine maßige Leidenschaft dafür.

00:48:27: aber trotzdem muss ich meine Miete zahlen.

00:48:29: und manchmal hat er gesagt jetzt auch egal ich mach's noch Genau, also deswegen an euch die konkrete Frage.

00:48:41: Könnt ihr von der Musik leben?

00:48:44: Und wie ist euer Lebensstandard mit dem Lebensstandards?

00:48:48: erst mal die erste Frage?

00:48:49: Kannst du vor der Musik Leben?

00:48:52: Ja es ist ein Auf und Ab und einen Hassel.

00:48:56: Ich hätte das negativ viel live spielen können für große Artists.

00:49:04: Deswegen kann ich Überleben.

00:49:09: In der Musik-Szene habe ich das Gefühl, wenn man überleben kann ist es schon so geil, dass du es schaffst.

00:49:13: Wir sind hier sehr realistisch und finde ich etwas sehr groß.

00:49:19: Du hast gesagt, du hast noch einen Dayjob?

00:49:21: Ja!

00:49:22: Ich überlebe eigentlich ein gutes Wort dafür.

00:49:26: Kannst du von der Musik leben?

00:49:27: Ist ja immer so eine internationäre Frage.

00:49:29: Für Magde zählt es dann nicht, wenn wir dann aber unterrichten.

00:49:33: Weil dann lernt man ja.

00:49:35: Also weil dann ja.

00:49:36: Überleben auch ja... Aber wie gesagt, ich merke für mich so gerade wenn man Artisbrächer muss immer so viel investieren, dass er dann eine Förderung bekommt.

00:49:45: Wie die Initiative Musik?

00:49:46: Danke das es euch gibt übrigens an der Stelle.

00:49:48: Es sind trotzdem sechzig Prozent selber irgendwie investieren können.

00:49:54: Wo soll die herkommen?

00:49:55: also das ist ja dann oft das Einkommen, was man generiert und deswegen ist es für mich eher ein nachhaltigkeits Thema.

00:50:01: Wie brenne ich mich nicht aus?

00:50:04: Und deshalb geht's jetzt gar nicht.

00:50:06: aber bei Wenn man Vocalcoach oder so ist und da Musik tun, ist leider auch das Ding.

00:50:10: Man ist eigentlich nicht fest eingestellt.

00:50:13: Du bist oft Moralkraft.

00:50:14: Das heißt wenn du krank bist, dass du ein Recht gehabt musst, hätt' vertreten... ...oder du kriegst halt kein Geld.

00:50:20: Du hast natürlich die Flexibilität zu sagen hey ich bin jetzt zwei Wochen nicht da aber du hast einfach kein Geld auf dem Konto!

00:50:25: Und davon wollte ich mich so bisschen trennen, dass sich einen Job macht der ein bisschen weniger Passion hat als es ist der Artistjob dass das dann der Day-Job ist und deswegen ist es eher tatsächlich eine persönliche Entscheidung, dass ich für mich kauf mir so ein bisschen Freiraum und zahle mit meiner Zeit.

00:50:44: Ich finde das gut, weil wie viele ist ja auch der Job sehr an die Identität gekoppelt.

00:50:48: sag' ich mal, wenn man natürlich sagt, ich bin Vollzeit Musikerin, kann man damit auch ein bisschen prallen Wenn Leute sagen, ich muss mich nicht komplett damit identifizieren was ich als Job mache und es ist auch wirklich okay.

00:51:05: Ob man das jetzt fürs ganze Leben oder für einen Zeitraum einfach mal ein Dayjob hat?

00:51:10: Oder beziehungsweise ja eine Lohnarbeit leben bei und macht.

00:51:14: Das ist spannend das Team.

00:51:15: Wir könnten das lange diskutieren wahrscheinlich mit Identität.

00:51:18: und wenn er jetzt ein richtiger Aussächer und keine Ahnung.

00:51:23: Jeder muss mutig genug sein, dass wir die selbst entscheiden können und sich nicht irgendwie von irgendwelchen fremdgesteuerten Gedanken sein eigenes Leben falsch zu designen.

00:51:32: Ja, entscheidet man auf jeden Fall selber!

00:51:36: Wie ist es bei dir Vanine?

00:51:37: Du machst ja Mixing & Mastering, kannst du davon leben?

00:51:41: Also ich lebe schon Produktion und Unterrichten aber ja ich denke für mich passt das aktuell so.

00:51:50: Ich denke, man musste sich bewusst für diesen frei beruflichen Selbstständigen hasseln entscheiden.

00:51:56: Und ich entscheide mich aktuell lieber dafür als für einen Notverhältnis weil ich merke dass es mir damit besser geht und ich das auch viel besser kann.

00:52:07: Ich bin noch an einem Punkt wo das was ich gelernt habe wie ich mich spezialisiert hab die letzten Jahre wo meine Erfahrungen liegen sind meine besten Chancen ehrlich gesagt mir einfach meine eigenen Jobs zu organisieren.

00:52:20: Damit geht es mir besser und damit verdiene ich mehr, als wenn ich in eine Anstellung gehe.

00:52:24: Weil genau das ist ja etwas was ich gelernt habe und was ich verfolge seit Jahren.

00:52:30: Ich bin aber gar nicht so dass ich sagen würde, ich würde nie in eine anstellung gehen wollen.

00:52:34: Also mir ist das ehrlich gesagt hier nicht Egal solange's mir gut geht, ich gesund bin.

00:52:39: Und Musik für mich, es beträgt mich schon mein ganzes Leben und meine Leidenschaft.

00:52:45: Ich hab mich jetzt halt für diesen selbstständigen Weg entschieden.

00:52:48: Aber egal, ob ich mal auch irgendwann wieder in der Anstellung lande oder nicht.

00:52:53: Ich werde ja mein ganzes Leben lang Musik machen und ich finde auch, es müssen wir nicht drüber streiten, dass es wahnsinnig gute Musiker inne gibt die damit überhaupt kein Geld verdienen, die das nicht beruflich machen.

00:53:06: Und genau, ich finde, das verdient auch alles die gleiche Wertschätzung.

00:53:11: Der einzige Unterschied ist halt wirklich so willst du selbstständig sein hast du doch für die Skills kannst du das auf den Druck der Selbstständigkeit bringt, aushalten.

00:53:21: Es ist ja ein anderer Druck als bei einer Anstellung.

00:53:23: da muss man sich für entscheiden einfach gewusst so.

00:53:28: Ja es gibt ja auch viele Jobs wie zum Beispiel im Synchronenbereich Radio und Funk, solche Sachen die vielleicht auch nah an der Arbeit dran sind.

00:53:38: oder zum Beispiel Mixing & Mastering.

00:53:41: würde ich jetzt empfehlen das wenn jemand hauptsächlich am Komponieren, am Produzieren ist, Sessions macht und sagt da kommt noch nicht so viel Geld bei rum.

00:53:50: Dass die Person dann vielleicht auch eine Ausbildung für Mixing & Mastering macht?

00:53:55: oder würdest du sagen dass wenn jemand sagt okay ich will einfach wirklich nur alles auf eine Karte setzen, nur komponieren das die Person es dann durchziehen kann?

00:54:05: Ich glaube es kommt komplett auf die Zum Beispiel, ich weiß.

00:54:08: Ich bin über die Jahre echt resilienter geworden und vor ein paar Jahren hätte ich nicht mit dem Druck umgehen können, den ich heute habe.

00:54:14: Da hätte ich das nicht geparkt.

00:54:17: Und genau deswegen war ich da auch damals, hab' ich auch in der Gastwo gejobbt und verschiedene Dinge gemacht.

00:54:23: Heute kann ich damit besser umgehen.

00:54:26: Ich glaube halt wenn Ja, dass es halt sinnvoll ist einfach sein, eine persönliche Identität von seinem Beruf zu trennen, von seiner Kunst auf gewisse Weise zu trenn.

00:54:48: Ich glaube, wenn man thrift im Risiko und in Druck und so ist eigentlich guckt einfach was der nächste Tag bringt.

00:54:54: Und ich will aber nur Sessions machen und ich will nur komponieren und dann geht es damit gut.

00:54:58: macht das.

00:54:59: Wenn du dann aber jeden Abend heulst und Angst hast dass du nächstes Monat deine Miete nicht sein kannst und mich sagen tue alles was du kannst um dich abzusichern sei das eine Ausbildung, um hier gewisse Day-Jobs zum Beispiel Tontechnik zu besorgen oder sei es eine Anstellung.

00:55:14: Hauptsache, es geht einem gut?

00:55:17: Ja, es gibt ja auch verschiedene Preismodelle sag ich mal.

00:55:22: Es gibt Leute die setzen alles auf die Gema-Karte, dass quasi wenn der Song veröffentlicht wird, dass sie dann von den Gemaeinnahmen leben können sich auch bei SongwriterInnen sehr viel.

00:55:31: Das ist auch sehr gut, funktioniert noch einige Zeit und da gibt's noch das Prinzip Session-Fee oder Picking-Feed für einen Tag und oder beziehungsweise so Paketpreise, da sind ja alle Leute sehr unterschiedlich.

00:55:45: Und es ist auch wirklich relativ individuell.

00:55:48: Wir haben uns immer gut sich damit auseinanderzusetzen wie man das gerne gestalten möchte?

00:55:53: Das gibt eine Sicherheit!

00:55:54: Und wir haben zum Beispiel auch noch eine Kollegin im FPC die finde ich macht es sehr strukturiert zwei Produktionen im Monat maximal und den Restmixing Mastering, damit sie auch einfach ihre ganze kreative Energie in diese zwei Kompositionen stecken kann.

00:56:10: Und beim Mixing & Mastering sind natürlich Ihre Ohren sehr gefordert aber das bereitet ihr dann wohl weniger Anstrengungen beziehungsweise.

00:56:20: Ich finde es eine gute Aufteilung, um Sie scheinbar genau zu wissen wie viel sich zumuten kann.

00:56:27: Es fand ich auch sehr inspirierend.

00:56:28: deswegen Mega, der gute Austausch immer beurteilen und dann die Leute das machen.

00:56:35: Wolltest du noch was dazu sagen?

00:56:35: Ich finde das alles gut!

00:56:38: Ja, die Sache ist ja dass in der Musikindustrie gibt es ja einige Artes, die verdienen sehr viel und Producerinnen auch.

00:56:46: die verdient sehr viel.

00:56:47: Das sind so sag ich mal die Spitze von sehr großen Bereichen Leuten und da gibts eine größere mittlere, einen größeren mittleren Bereich.

00:56:58: Ja, sag ich mal über die Runden kommen oder versuchen über die Hunde zu kommen.

00:57:02: Habt ihr eine Idee wie es gelingen könnte da Level abzukommen?

00:57:08: Eine faire Regelung für Streaming-Dienste und Aufgaben.

00:57:16: Zum Punkt Nummer eins.

00:57:17: also das Geld landet halt an der falschen Stelle.

00:57:19: Es gibt ja es ist ja Geld da.

00:57:22: Es wird noch nicht so fern verteilt.

00:57:24: Es ist so ein schwieriges Thema.

00:57:26: Es gibt natürlich ultra viele Artists, es gibt ultra viel Kunst und es ist auch irgendwie logisch dass ich das nicht von einem Newcomer-Projekt leben kann wenn ich dann mit Zehntausend Films im Monat generiert habe.

00:57:36: Das ist ja auch nicht das Business und man muss natürlich selber schauen was kann ich anbieten?

00:57:42: Und spiele ich viel live.

00:57:44: und ist das meine Einkommensquelle?

00:57:50: Echt ganz schwierige Themen finde ich einfach weil zum Beispiel Session für Jahr, ich hätte auch gern eine Session in einem Raum sitzen, aber dann wird sich halt im neunzig Prozent der Räume nicht mit keinem Geld für die Session viel hat.

00:58:01: Ja das dann muss ich mir überlegen okay wo kommt das Geld dann mehr?

00:58:04: Weil dann ist es eine Investition meiner Zeit in Hoffnung dass der Song rauskommt und sich rentiert rückwirkend über alle Sessions wo's nicht geklappt hat.

00:58:13: vor allem auch was muss ich ja dann für alles rechnen?

00:58:17: Das muss man immer ein bisschen abwägen.

00:58:18: Auch wenn man große Preise verlangt feinheit viele Leute vielleicht weg mit denen man gerne gearbeitet hätte, aber andererseits mache ich auch die Erfahrung wenn ich niedrige Preise anbiete dass dann die Leute auch denken.

00:58:31: Ich bin schlechter als jemand der Pro-Preise an bietet.

00:58:34: deswegen muss ich da auch mal so ein bisschen abwägen und finde es auch ein sehr kompliziertes Thema damit man auch fordern darf.

00:58:40: das ist ja so einen Effekt also nicht nur in der Musikbranche, sondern generell effektiv bildiger Du bist das du mehr die Madding sind deine Kundinnung dann?

00:58:49: Naja ich mach auch eine andere Erfahrung manchmal weil wenn einen Tag zum Beispiel ein Tagesatz teuer ist, dass Leute dann versuchen da mehr Songs reinzupressen.

00:58:59: Weil es ja so teuer is'.

00:59:00: Also ganz unterschiedlich.

00:59:02: also ich glaube das ist einfach immer gut da ganz transparent zu sein und zu sagen was man auch selber eigentlich braucht um an Finanzierung und was man dafür geben kann.

00:59:15: weil irgendwann ist vielleicht auch der Kopf durch am Ende von der Session Und da die Grenze zu setzen und zu sagen, ich muss jetzt Pause machen für meine Ohren.

00:59:26: Auf jeden Fall alles schwierige Themen über die wir noch lange reden können.

00:59:32: Ich wollte euch noch fragen, habt ihr das Gefühl wenn ihr mit Arte zusammenarbeitet dass es einen gibt, der sagt, ich arbeite mit euch gerade weil ihr eine Frau seid?

00:59:42: Ich arbeite lieber mit euch!

00:59:43: Ist das ein Erfahrung wie du schon gemacht habt oder habe ich so erzählt?

00:59:47: Du hast gelegt.

00:59:49: Ja ist passiert aber... eher ein neues Gefühl.

00:59:53: Ich bin eher reingekommen in das ganze Musikthema, es war genau umgekehrt, ich war immer die einzigste, nur unter Männern und vielmehr für psycholektiv, was mich zum Beispiel alle erst einmal gut tatsächlich mit Frauen gearbeitet hat.

01:00:08: Und jetzt im letzten Jahr tatsächlich ist passiert, dass Leute sind wir dann geschrieben haben genau aus dem Grund, hoffentlich nicht nur aus dem So, ich möchte jetzt mit einer Flink-Depression arbeiten.

01:00:23: Ich finde gar nicht den Maß können wir arbeiten und irgendwie schön das ist mein Umgekehrtes.

01:00:29: Ja.

01:00:31: Hast du die Frage nochmal wieder hoch?

01:00:33: Hast du das Gefühl dass Arthis dich extra anschreiben weil du eine Frau bist oder weil sie mit einem Flitter bei so einem Zusammenarbeit wohl?

01:00:40: Also verstehe mich jetzt nicht super viel.

01:00:44: mit anderen Menschen wo als für andere Menschen produzieren kann ich es ja nicht so ganz tief beantworten.

01:00:51: Ich habe hundert Prozent das Gefühl, dass alle Camps wo ich war.

01:00:54: Das ist schon so eine Akku-Filme-Producerin.

01:00:56: Dass es auf jeden Fall ein Vorteil ist und dass die sich dann auch gern mal mit schmücken.

01:01:02: Aber ich finde, dass man manchmal ein bisschen zweistellig sperrt.

01:01:05: Auch gerade wenn zum Live geht, da gibt's irgendwie die Flüter-Stage und da wird man dann platziert damit irgendwie die Festivals ihre Quote so halbwegs erfüllen.

01:01:13: Und hier ist dann noch so die Stage nur unter dem Nebengarten keine Ahnung.

01:01:17: Das hat wirklich auch so ein frustrierenden Faktor, weil ich will ja gesehen werden für was ich kann und gehört werden.

01:01:25: Was ich kann.

01:01:27: aber gleichzeitig ist es natürlich irgendwie eine nachvollziehbare Maßnahme und ich beobachte das von gerne also gerade auch in der Leitforschung dass Menschen Musikerinnen suchen und wirklich die Bühne diversifizieren wollen.

01:01:38: Das ist dann einfach der Effekt davon, dass Leute sich als Business Opulaturity wahrnehmen, damit man sich mit schritten kann.

01:01:50: Marlene, wie ist es bei dir?

01:01:52: Hast du das Gefühl, du erlebst viel Konkurrenz oder Competition also viel Wettbewerb in deinem Vertrauen sowohl unter dem Filter als auch nicht.

01:02:08: Also ich bin im Umfeld, wo Konkurrents eigentlich kein... Thema ist beziehungsweise auch durch das FPC, weil ich glaube ich durchgehend in einem Umfeld und habe mich auf selber im Umfeld weiteraufgebaut was ultra supportive ist.

01:02:24: Und die einzige Erfahrung, die ich jemals gemacht hab war dass wir uns gegenseitig verstärken konnten.

01:02:31: also du und Ich haben ein Studio zusammen zum Beispiel.

01:02:35: Ja mein sehr schneller Studio sind sehr nett.

01:02:37: Ich habe eine Workshop Reihe zusammen.

01:02:40: so durcheinander haben wir mehr Jobs für dich mal sagen.

01:02:46: Und das verstärkt sich auch potenziell nur noch mehr.

01:02:50: und ich glaube, ich kenne das Gefühl dass man manchmal sich vielleicht ganz kurz bedroht fühlt in seiner Position durch eine andere Person die vielleicht was ähnliches macht wie man selber, dass man sich dann selber hinterfragt ob er nicht genau so gut oder... Aber es sind dann eher so flüchtige Gedanken hier noch wieder gehen weil meine Community und ich, also ich glaube wir beweisen es einfach immer wieder der gegenseitige Support einfach das wertvollste ist, was wir haben und dass es uns einfach sehr viel Positives bringt.

01:03:23: Es gibt ja so ein bisschen veraltetes Bild, dass Frauen oder Flinterpersonen unter anderem da sehr konkurrient sein können oder dass nur eine gehen kann.

01:03:33: Und ja, dem können wir auf jeden Fall widersprechen würde ich sagen.

01:03:39: aber natürlich manchmal hat man auch das Gefühl, es gibt nur einen Platz.

01:03:42: offenfestival Bewerbt euch auf einen Newcomer in Slot Sachen, wo einem dann sommeriert wird.

01:03:50: Es gibt nur einen Platz und ich finde es halt richtig gut dass wir im Thema Producer Collective mehrere Leute sind die alle nicht?

01:03:58: Also die meisten arbeiten dann alleine in ihrer Session aber vielleicht maximal zur zweit.

01:04:02: Aber das man merkt okay wenn eine Person irgendwo ein Fuß reingekriegt Dann ist eigentlich die Tür auch für die anderen offen Und das ist so ein Spiegel was man meistens also rüber nicht so viel geredet wird.

01:04:18: Absolut, ich würde noch ergänzen.

01:04:20: Ich fand es für mich persönlich auch so in meiner Season super inspirierend gerade weil alle relativ... Also unterschiedliche Genreskbedeckungen oder einfach ein relativ eigenständigen Approach haben zu produzieren und die uns einfach ganz dabei jede Produzentin bringt ihren eigenen USB mit und ihren eigenen Workflow gerade inspirieren, weil jeder was eigenes zum Tisch mitbringt und das irgendwie dann gemeinsam zu so einem großen Ganzen wird.

01:04:49: Und man grade noch denkt

01:04:50: z.B.,

01:04:51: es sind Experten und dann weiß man irgendwie, Marie kennt sich ja da?

01:04:54: Sieht mal gut aus!

01:04:57: Das ergänzt sich halt gerade noch voll gut.

01:04:59: also ich hab's ehrlich ungekehrt auch, dass wir erfahren, dass er dadurch inspiriert ist.

01:05:05: Ja, die Frage ist natürlich noch.

01:05:07: Wie sieht die Konkurrenz mit Männern aus?

01:05:10: Ob ihr da Erfahrungen habt?

01:05:11: Also was ich auf jeden Fall sagen kann, ist... Ich habe ein besonderes Erlebnis mit der Künstlerin auf einem Camp.

01:05:18: Da waren wir im All Female Team und die hat dann irgendwie als ich dabei war den Song so bisschen für die Demo zu maßeln, haben sie gesagt.

01:05:26: Mir fällt gerade auf.

01:05:26: Ich warte die ganze Zeit, dass ein Mann kommt und das noch mastert.

01:05:30: Wo ist der Internet?

01:05:32: Und es fällt mir selber rauf und ich merke wie dumm es ist.

01:05:34: Also ich fand es super gut, dass sie's ausgesprochen hat in dem Moment.

01:05:37: Und dann hat sie gesagt ja du kannst es auch!

01:05:39: Man merkt er aber ich habe noch nie mit einer Frau gearbeitet.

01:05:41: Man merkte man kann es auch.

01:05:42: Aber dann hab' ich mir gedacht was ist wenn ganz viele Leute zu mir im Studio kommen und diese Vorurteile auch am Kopf haben und es nicht aussprechen oder vielleicht auch gar nicht reflektieren?

01:05:51: und seitdem versuche ich oft die Geschichte immer so... den Leuten zu erzählen und so sagen, hier guck mal wir haben das alle wahrscheinlich noch in uns drin.

01:05:57: Ich habe eine lange Zeit auch gedacht ich muss es immer nochmal von einem... Wenn ich ein Producermaster lassen weil dann hat er nochmal seinen letzten Schliff gegeben, hat er noch einmal drüber geguckt, weil wenn ich das alleine release oder ich das allein maßere, ist das vielleicht nicht ganz korrekt?

01:06:12: Und dann hab' ich immer gemerkt, hey warum denke ich das?

01:06:15: Warum denke ich dass?

01:06:15: ich weiß doch wie ich will, dass es klingt!

01:06:20: Und das ist jetzt auch zum Glück ein paar Jahre her.

01:06:22: Seitdem mache ich meine Sachen selber und merke, es ist okay, man kann das machen!

01:06:29: Ich muss mich nicht blockieren lassen durch solche Gedanken.

01:06:32: Deswegen finde ich es immer super wichtig, dass zu hinterfragen, wie ist da noch irgendwas?

01:06:37: Was blockiert mich da eigentlich?

01:06:38: Kann ich's nicht auf selber machen?

01:06:41: Wie ist es bei euch mit Konkurrenz mit Männern?

01:06:44: Ist es anders oder seid ihr in einer ganz anderen Bubble unterwegs?

01:06:49: Persönlich ist es für mich wirklich, ich habe eine andere Bubble.

01:06:53: Weil mich fragen auch manchmal so Leute und erneut ich hab mir auch ein Arzt gefragt.

01:06:58: Ja arbeitest du dann eigentlich mit vielen Männern?

01:07:00: Ich hab's so gedacht, weil wir sind hier gar nicht!

01:07:03: Also dass ich mit einer Warnarbeit ist tatsächlich relativ selten einfach, weil ich das FPC einen Blinderumfeld habe was ich sehr geschätzte und was der professionell ist.

01:07:18: Ich krieg auch durch die Bank weg tatsächlich ein Feedback eher, dass zum Beispiel wir Flinter-Personen manche Dinge auch besser können als Männer.

01:07:28: Also ich kriege zum Beispiel sehr häufig gesagt so, oh Mannene weißt du ja, ich war ja mit dem und dem im Studio aber der hat mir da zum Beispiel nicht richtig zugehört oder er hat dann eher so mit seinem Kumpel geregelt und die haben dann sowas gemacht.

01:07:41: das hat mir aber gar nichts so gefallen.

01:07:44: Sie haben es aber nicht geändert.

01:07:49: Also was ich sehr viel höre, ist dass auch viele Artist-Erfahrungen mit männlichen Produzenten gemacht haben die nicht sehr empathisch waren in der Art wie sie gearbeitet haben.

01:08:02: Ich glaube das ist auch eine besondere Stärke.

01:08:04: erst von flinter Personen, die wir auf Führungsnutzen können.

01:08:10: Das kann mir anscheinend ein bisschen besser so Artists wirklich zuhören und umsetzen, was die wirklich möchten, was sich dann authentisch für sie anfühlt.

01:08:17: Das habe ich zu einer Sample als Feedback bekommen.

01:08:20: Ja, wie ist das bei dir?

01:08:23: Also eigentlich erstes Wort mit... Ich hab jetzt durch die Freien gerade die erschütterten Erkenntnis gehabt, dass jedes Mal, was ich als Producer in dem Raum war und für den männlichen Artist geschrieben habe, der männliche Artist früher schon zum Laptop gegangen ist und selber angefangen hat zu produzieren.

01:08:37: Es ist noch nie mit Winterhattis passiert!

01:08:41: Und es ist eine sehr schwierige Situation.

01:08:43: Es waren natürlich Artists, die sich dann sonst vielleicht auch selber produzieren und einen eigenen Workflow haben.

01:08:50: Also ich kenne irgendwie, verstehe diesen Drive als Arzt und dann denke ich, ja doch kurz irgendwie so jetzt was machen.

01:08:56: Schwierig!

01:08:56: Also ja fand ich, fand ich gerade sehr spannend über Nacht zu denken weil es ist schon für mich eine schwierige Situation.

01:09:02: aber man wird dann schon irgendwie überrannt und man wird uns verunsichert und denkt sich naja gut du weißt jetzt wie du deine Vocal mix machst dann schick ich dir das Projekt und da will ich jetzt auch noch im Raum.

01:09:15: Ja, fand ich schon irgendwie ganz schön schwierig.

01:09:17: Ich hatte vielleicht auch damit zu tun, dass die dann eben ihre eigenen Workflows hatten.

01:09:22: Jetzt fange ich an nachzudenken.

01:09:24: aber das wollte ich nur mitgeben als eine Dote, die mir gerade bewusst geworden ist und es ist mit Blinteract nicht passiert, ich glaube es würde auch anders laufen.

01:09:32: Ich glaube die würden halt... Da würde erst mal ein Gespräch begonnen werden und irgendwie also da würde sich einfach einer der Töpfe selbst werden.

01:09:41: Ja ich mache tatsächlich auf die Erfahrung auch live, dass mir dann jemand in die Technik reingreift und auch im Studio das jemand mehr anfängt zu erklären wie ein EQ funktioniert oder wie ein Kompressor funktioniert.

01:09:54: Also ich hoffe ich gebe für keine Vorlage.

01:09:57: Auf jeden Fall habe ich vor ein paar Tagen auch bei einem Live-Optritt die Erfahrung gemacht, dass jemand einfach mit den DJ-Mixer reingegriffen hat also einen Mann und dann immer wieder regegriffen hatte.

01:10:06: Da hab' ich gefragt hey warum kreist du da rein?

01:10:09: Was machst du da?

01:10:10: Ich dachte, ich drehe das mal auf.

01:10:11: Weil manche Leute vergessen es auch zu drehen und ich habe es gegessen.

01:10:15: Also bitte erst fragen!

01:10:16: Dann haben meine Kollegin danach aufgelegt dann hat er wieder mal gegriffen Und dann hab' ich gesagt guck mal du kannst gerne helfen Du scheinst bescheidest wirklich toll weil der war aber auch wirklich sehr sehr stolz darauf was er gemacht hat.

01:10:27: Dann habe ich überzeugt dass er ganz toll hilft.

01:10:29: Ich wollte Ihnen jetzt auch nicht sauer sein oder zu sauer.

01:10:34: Aber ich habe gemerkt, dass meine Kolleginnen einfach irritiert sind von der Hand, die da immer wieder reingeht.

01:10:39: und dann habe ich zu ihnen gesagt, guck mal, ich sage zu meinen Kollegen, wenn sie hebebrauchen, fragen Sie Dich!

01:10:44: Und dann wissen Sie, dass du bescheidbar bist aber bitte machst dich einfach von selber.

01:10:48: Der war so irritiert davon... Ich habe gesagt, Du irritierst sie schon?

01:10:53: Das ist irritieren für die.

01:10:55: Die kriegen das schon hin.

01:10:55: Vertraue.

01:10:57: Vertrauen?!

01:10:59: Und ihr habt es wirklich wunderbar eingekriegt.

01:11:01: Also er hat uns nicht wirklich geholfen und deswegen ist glaube ich immer gut, Leuten zu sagen wenn ich dich frage, ob du mir total hilft, aber bitte hilf mich einfach und ja traut euch das den Leuten so zu sagen.

01:11:16: Wenn ihr die Kraft dazu habt manchmal auch keine Kraft dazu.

01:11:18: man hier sind auch nicht in der Lage dass die Kritik anzunehmen.

01:11:24: So versuche ich das auf jeden Fall zu handeln in letzter Zeit.

01:11:29: Ja, wir haben noch eine allerletzte coole Frage.

01:11:34: Und zwar die berühmte KI-Frage.

01:11:40: Genau, da frage ich am besten dich.

01:11:42: Nutzt du KI in irgendeiner Art und Weise?

01:11:44: In deiner Arbeit oder nutzen das andere Leute mit denen du zusammen arbeitest?

01:11:50: Ich arbeite mit KI im Zusammenhang mit live Mocha.

01:11:54: auschecken zu einem Stand Splitter Manchmal ganz geil, weil dann kann ich genau meine Synths und den Bass daraus hören.

01:12:00: Und so finde ich das super praktisch im künstlerischen Arbeiten.

01:12:05: Nein, das finde ich ganz klar.

01:12:08: Im kopositorischen Künstler.

01:12:10: Ja genau.

01:12:10: Was ist bei dir?

01:12:16: Das schon.

01:12:17: Ich finde es manchmal frage ich Clot, gerade ich brauche jetzt irgendwie hiphopige Crossover Rock Vocals.

01:12:29: Was könnte ich denn machen?

01:12:30: Also und dann macht er mir so, man sagt hier die Plugins und dann schlägt er mir eine VocalChain vor wenn ich dann irgendwie gerade so.

01:12:38: manchmal sucht man spezifischen Sound und das ist immer ein ganz coolen Impuls um mal damit auszuprobieren.

01:12:42: es bleibt nie dabei.

01:12:44: also aber für solche Ansätze gerade so für Mixing und Sound Design.

01:12:49: tatsächlich frage ich manchmal einfach hey solltest du machen sowie wie man sich früher halt ein Tutorial angeschaut hat.

01:12:56: Das finde ich einen ganz guten Input dann.

01:12:59: Aber Kompositionen auch, thank you!

01:13:04: Ja, das wäre jetzt wahrscheinlich noch mal ein Thema für ein eigenes Panel bezüglich KE.

01:13:10: da gibt es auch sehr viel von der GEMA.

01:13:11: Da halte ich auch regelmäßig Workshops bei der GEMA online Wenn ihr Lust habt euch darüber zu informieren, da gibt's auf jeden Fall nicht eine und differenzierte, direkte Meinungen zu.

01:13:26: Und ethische Fragen und genau nur ganz kurz zusammengefasst würde ich glaube ich sagen das genau im Sono und die ganzen Tools machen ja die Komposition eher von oben.

01:13:38: der Song ist direkt fertig und wir haben wir benutzen aber auch dazu Tools um diese ein bisschen in unsere Arbeit zu integrieren.

01:13:46: aber eher die technischen mechanischen Sachen würde ich so sagen Genau, aber ich würde sagen das To Be Continued diese Thematik.

01:13:58: Aber ich wollte auf jeden Fall nur kurz abhören wie es bei euch aussieht und dann kommen wir jetzt glaube ich zum Ende.

01:14:06: Vielen Dank sehr spannend was ihr zu erzählen habt und ganz viel Erfolg für eure gleiche Wege.